Veröffentlicht am 28.06.2018   GMSE GmbH

Presseinfo: Headhunting – was den Berater vom Menschenhändler unterscheidet

Unseriöse Personalberater schrecken Unternehmer und Kandidaten ab und versauen das Image der Branche. Tipps für Arbeitgeber und Mitarbeiter für die Wahl des richtigen Anbieters.

Was ist eigentlich ein Headhunter, was ein Personalberater? Und wie unterscheidet man die schwarzen Schafe der Branche von den seriösen Anbietern?
Tipps und Infos vom Experten im Umgang mit allen, die sich "Personalberater" nennen.

 

 

Pressemitteilung

Unternehmen / Arbeitsplatz / Service

 

 

Headhunting – was den Berater vom Menschenhändler unterscheidet

Unseriöse Personalberater schrecken Unternehmer und Kandidaten ab und versauen das Image der Branche. Tipps für Arbeitgeber und Mitarbeiter für die Wahl des richtigen Anbieters.

 

Offenbach, 28. Juni 2018 – Bei der Jobsuche haben Arbeitnehmer in vielen Branchen derzeit die freie Auswahl. Unternehmen müssen sich dagegen anstrengen, um Fach- und Führungskräfte einzustellen. Daher bauen sie verstärkt auch auf die Hilfe von Recruitern, wie die Umsatzzahlen der Branche zeigen. Setzten Personalberater 2004 in Deutschland noch 880 Mio. Euro um, waren es laut dem Bundesverband der Personalmanager 2014 bereits 1,7 Mrd. Doch ist das Geld immer beim Richtigen angelegt? Unternehmer und Arbeitnehmer haben es nicht leicht, einen werteorientierten Dienstleister vom schwarzen Schaf zu unterscheiden. Denn „Personalberater“ darf sich jeder nennen, auch wenn er eigentlich nur Lebensläufe verschickt, also reines „Headhunting“ betreibt.

 

Vermittlungsprovision vs. Festpreis

Anbieter, die tatsächlich auch beratend tätig sind und nicht nur vermittelnd, wollen im riesigen Markt für Personalbeschaffung gefunden werden. Da die Bezeichnung etabliert ist, verwenden sie für sich daher zusätzlich meist noch den Begriff „Headhunter“. Dessen Image haftet das Bild der schnellen Mark an. Häufigster Kritikpunkt: Bei der Vermittlung von Kandidaten ist deren Vorstellung des Jahressalairs wichtiger als ihre Qualifikationen. Tatsächlich orientieren sich mehr als die Hälfte der Headhunter – oder Personalberater – bei ihrer Vergütung am Gehalt für die zu besetzende Position (62 %, Quelle: Bundesverband der Personalmanager). Nur für 18 % der Personalberater ist der ihnen entstehende Aufwand ausschlaggebend für den Preis. Georgios Papanikolaou, Personalberater für Technik-Persönlichkeiten, wünscht sich im Sinne der ganzen Branche mehr Transparenz: „Die Bezahlung ans Jahreseinkommen eines vermittelten Kandidaten koppeln? Problematisch, denn das führt schnell zum Generalverdacht hinsichtlich der Motivation. Für fairer halten ich eine Vergütung auf Festpreisbasis mit einer klaren Definition der Leistung.“ Papanikolaou rät, sich in jedem Falls als Unternehmer aber als auch als Aspirant auf einen neuen Job vom Headhunter sein Vergütungsmodell erklären zu lassen und zu klären, ob er auch berät oder nur Qualifikationen mit Stellenausschreibungen abgleicht.

 

Schnelle Nummer oder ganzheitlicher Ansatz

Headhunter, Personalvermittler, Berater – auf dem freien Markt kursieren die unterschiedlichsten Begriffe für Dienstleister, die Mitarbeiter von Extern beschaffen. Es gibt keinen staatlichen Ausbildungsweg und keine verbindliche Berufsbeschreibung. Doch gewisse Kriterien helfen bei der Einschätzung. Wichtigstes Merkmal, so Georgios Papanikoloau, ist die Beratungsleistung: „Personalberater nennen sollte sich nur, wer nicht nur einfach Kandidaten präsentiert, sondern das Unternehmen auch hinsichtlich seines Arbeitsumfeldes berät und die persönlichen Bedürfnisse der Menschen einbezieht. Ein guter Personalberater spart dem Unternehmen Zeit, Geld und Ärger und verhilft Mitarbeitern zu einem glücklichen Berufsalltag, indem er einen genau passenden Mitarbeiter für die Anforderungen im Unternehmen findet.“ Schlechte Erfahrungen mit „Beratern“ beruhen oft auf missglückten Arbeitsverhältnissen, bei denen sich Unternehmen und Mitarbeiter nach zu kurzer Zeit wieder getrennt haben. Viele Arbeitnehmer kennen die Anrufe im Büro oder die unpersönlichen Anschreiben über Xing oder LinkedIn, mit denen sie in einen neuen Job geködert werden sollen. Bei 7.100 aktiven Personaldienstleistern (in Deutschland im Jahr 2016, Quelle: Statista) fänden sich auch die unseriösen Anbieter, die einfach nur Stellenanzeigen mit Lebensläufen abgleichen, erklärt Papanikolaou. Er empfiehlt daher, beim Kontakt mit dem Headhunter ganz genau zu erfragen, welche Methoden er bei der Suche nach geeigneten Kandidaten anwendet, und nach welchen Maßstäben er mit ihnen in Kontakt tritt. Denn bei einem zukünftigen Mitarbeiter gehe es immer um einen Menschen mit konkreten Wertvorstellungen, Vorlieben und Talenten und nicht nur um eine Ansammlung von Qualifikationen, die zufällig zu einer Stellenbeschreibung passen.



Service für Ihre Leser - folgende Texte mit Tipps bieten wir zum Download an:

Wie man einen seriösen Personalberater erkennt - die wichtigsten Tipps vom Experten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
https://se.myconvento.com/public/get_file.php?download=1&id=2291169
Durchblick im Begriffsdschungel: Was bedeuten Headhunting & Co.?
https://se.myconvento.com/public/get_file.php?download=1&id=2291165

 

 

 

Über Georgios Papanikolaou:

Der Personalberater und Inhaber der people grow Personalberatung besitzt als Industriemechanik-er und mit einem Maschinenbaustudium eine Doppelqualifikation für seine Branche. Als Unterneh-mens-Insider wirbt er für seine Vision einer werteorientierten Arbeitswelt. Sein Leitgedanke: „mit Persönlichkeit zur Technik“. Papanikolaou ist Inhaber einer Personalberatung mit Sitz in Offenbach am Main.

 

 

Sie möchten ein Interview mit dem Personalexperten oder benötigen Fotomaterial und weitere Informationen zum Thema? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

www.people-grow.com

Ansprechpartner: Evamarie Mackenbrock, Tel. 0175 – 40 25 492, Email: mackenbrock@pr-pilot.de

 

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Beratergespräch

Dateiname
Beratergespräch.jpg
Größe
314.78 KB
Beschreibung
Der Personalberater Georgios Papanikolau im Gespräch.
Copyright
people grow Personalberatung; www.people-grow.com

PM_201806_Wahl_des_Personalberaters

Dateiname
PM_201806_Wahl_des_Personalberaters.pdf
Größe
78.94 KB
Beschreibung
Headhunting – was den Berater vom Menschenhändler unterscheidet
Unseriöse Personalberater schrecken Unternehmer und Kandidaten ab und versauen das Image der Branche. Tipps für Arbeitgeber und Mitarbeiter für die Wahl des richtigen Anbieters.
Copyright
people grow Personalberatung
www.people-grow.com

Tipps_Personalberaterwahl

Dateiname
Tipps_Personalberaterwahl.pdf
Größe
75.93 KB
Beschreibung
Treffen mit dem Headhunter – wie erkenne ich als Arbeitnehmer oder Unternehmer einen seriösen Personalberater?
Tipps vom Branchenexperten Georgios Papanikolaou für Arbeitsnehmer und Arbeitgeber
Copyright
people grow Personalberatung
www.people-grow.com

Personalsuche_Begriffserklärungen

Dateiname
Personalsuche_Begriffserklärungen.pdf
Größe
51.49 KB
Beschreibung
Durchblick im Begriffsdschungel: Was bedeuten Headhunting und Co.?

Erklärung von Begriffen rund um Headhunting und Personalberatung
Copyright
people grow Personalberatung
www.people-grow.com

Weiterführende Links

prPilot

Evamarie Mackenbrock

prPilot (GMSE GmbH)
Am Scheitenweg
40589 Düsseldorf

Tel. 0175 4025492
Email: mackenbrock@pr-pilot.de

Weitere Meldungen

Für Schnelle: Restplätze Studium Grundschullehrer*in ohne NC

Velbert, 10. September 2020 – Gute Nachrichten für Abiturient*innen, die bisher keinen Studienplatz im Fach Grundschullehramt bekommen haben: Für den international ausgerichteten Studiengang ITEPS+e sind am Berufskolleg Bleibergquelle noch wenige Plätze zu vergeben. Zugangsvoraussetzung für Bewerber ist hier nicht das Einser-Abitur, sondern Interesse an der Arbeit mit Kindern. Denn die Schwerpunkte liegen in Velbert bei Pädagogik und praktischer Ausbildung. Wer bis zum 30.9. anfängt, kann noch eine monatliche Förderung von 830 Euro erhalten.

Neue Recruiting-Methode minimiert Fehlbesetzungen

Personalbeschaffung ist eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen heute. Ein neues Instrument ermöglicht es Unternehmen jetzt, ihre Trefferquoten bei der Bewerberauswahl erheblich zu verbessern: Mit der Job-Scorecard können sie bereits vor ersten Gesprächen deutlich effektiver filtern, wer für Ihre Aufgaben geeignet ist. Recruiting-Experte Georgios Papanikolaou setzt die Methode bereits erfolgreich ein und erklärt die Vorteile und Funktionsweise.

Für die oben stehende Pressemitteilung sowie möglicher Mediadateien ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo rechts) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton und Informationsmaterialien. Die Convento GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Convento GmbH gestattet.