Veröffentlicht am 28.05.2020   Diskurs Communication GmbH

Die Deutschen werden zur Fahrradnation

Die Nachfrage nach E-Bikes ist während der Corona-Krise drastisch angestiegen.

Karlsruhe. Durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie entdecken die Bundesbürger das Fahrrad und vor allem das E-Bike als Fortbewegungsmittel und Sportgerät im Freien. Die Nachfrage ist gegenüber dem Vorjahr drastisch angestiegen.

Deutliche Nachfragesteigerungen nach bestimmten Produkten und unterschiedliche Preisentwicklungen prägten bereits in den letzten Wochen während der Corona Krise den Online-Handel. In einer aktuellen Analyse haben die Experten des Preisvergleichsportals billiger.de die Nachfrageveränderungen und Preisentwicklung verschiedener Produkte im Zusammenhang mit der Corona-Krise näher betrachtet. Dabei fällt bei den E-Bikes eine deutliche Nachfragesteigerung gegenüber dem Vorjahr auf.

Die Nachfrage nach E-Bikes stieg um bis zu 466 Prozent

Die Nachfrage nach E-Bikes stieg ab Ende März gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum kontinuierlich und massiv an. Sie lag die ersten beiden Aprilwochen zwischen 114 und 290 Prozent höher als im April 2019. Am 19. April, unmittelbar vor der Wiedereröffnung der Fahrradläden einen Tag später, lag die Steigerung bei der Online-Nachfrage sogar bei 466 Prozent. Danach pendelte sich die höhere Nachfrage nach den beliebten E-Bikes bei einer durchschnittlichen Nachfragesteigerung von rund 170 Prozent ein.

Bei E-Bikes gibt es Preisschwankungen aber keine extremen Entwicklungen

In der Preisanalyse der zehn beliebtesten Modelle in den drei E-Bike-Kategorien Trekking-Bike, City-Bike und Mountain-Bike war die Preisentwicklung uneinheitlich. Es zeigten sich allerdings keine extremen Preissprünge wie sie während der Corona-Krise bei anderen Produkten zu verzeichnen waren.

Bei den Trekkingrädern gingen die Preise zwischen Februar und April durchweg nach unten. Unter den zehn beliebtesten Trekkingkrädern ist das teuerste Modell, das fischer ETD 1861.1 im Preis von 2.074 Euro im Februar auf 1.888 Euro gesunken. Das günstigste Modell im Ranking, das Prophet Entdecker 20 EST.10 sank im Preis von 1.058 auf 1.003 Euro.

Bei den City-Rädern ergab die Preisanalyse ein anderes Bild. Hier gingen die Preise teilweise zunächst nach unten, um dann zuletzt wieder deutlich zu steigen. Hier kostete das Prophet Geniesser 20 EMC.20 als teuerstes Modell im Februar noch 1.917, sank dann auf 1.724 Euro im März und kostete im April dann wieder 1.918 Euro. Beim Telefunken Multitalent RC657, dem günstigsten der zehn beliebtesten E-City-Bikes, kam es mit einer Preissteigerung zu einer Annäherung an die anderen Modelle. Im Februar war es noch für 868 Euro zu haben und kostete im April dann 990 Euro.

Bei den elektrischen Mountain-Bikes gab es dagegen kaum nennenswerte Preisbewegungen. Das günstigste der Top-10-Modelle ist das Prophete Graveler 20 ESM 10 für 1003 Euro, das im Februar noch 1.052 Euro kostete. Das Haibike Sduro HardSeven 5.0 kostete im April 2.525 Euro statt 2.584 Euro im Februar und ist das mit Abstand teuerste Modell in diesem Feld.

„Die Analyse der Preisentwicklungen macht deutlich, dass die Kunden bei der aktuell außergewöhnlichen Marktsituation durch die Corona-Krise nicht darauf verzichten sollten, die Preise verschiedener Shops zu vergleichen“, erklärt Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Preis-Monitor E-Bikes - Nachfrage

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Preis-Monitor E-Bikes - Preisentwicklung

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Preis-Monitor E-Bikes - Preisentwicklung Trekkingräder

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Preis-Monitor E-Bikes - Preisentwicklung Montainbikes

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Preis-Monitor E-Bikes - Preisentwicklung Citybikes

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Dr. Thilo Gans

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