Newsroom der Deutsche Welthungerhilfe e.V.
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29.11.2018

Bonn / Berlin, 29.10.2018. Die Welthungerhilfe begrüßt den verstärkten Fokus der Bundesregierung auf Afrika anlässlich des morgigen G20 Investitionsgipfels in Berlin. Das Treffen der Bundesregierung mit Staats- und Regierungschefs aus elf afrikanischen Staaten und Vertretern der Privatwirtschaft soll Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent fördern. Die Welthungerhilfe mahnt gleichzeitig, dass Investitionen nicht zwangsläufig zu Wachstum führen, das die Ärmsten miteinschließt und damit den Hunger und die Armut bekämpft. Zudem brauchen die afrikanischen Märkte einen temporären Schutz etwa durch Zölle, um nicht durch europäische Importe behindert zu werden. „Erfolgreiche Investition...

29.11.2018

Bonn / Berlin, 09.11.2018. Die Welthungerhilfe begrüßt ausdrücklich, dass die Regierungskoalition den Etat für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe erhöht hat. Entgegen der ursprünglichen Planung der Bundesregierung wurden zusätzlich 700 Millionen Euro für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung gestellt. Dies wurde gestern bei den Beratungen des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags mit der Mehrheit von CDU/CSU und SPD beschlossen. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein wichtiges Signal im Kampf gegen Hunger und Armut. Die globalen Herausforderungen unserer Zeit wie die Folgen des Klimawandels oder die wachsende soziale Ungleichheit können nur...

29.11.2018

Aachen, Bad Honnef, Berlin, Bielefeld, Bonn, Gräfelfing, Hamburg, Hamm, Köln, Wuppertal, 19.11.2018 Heute entscheidet die Vollversammlung der Vereinten Nationen nach sechs Jahren der Beratung über die UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Ein breites Bündnis von 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die Bundesregierung dazu auf, für die Annahme der Erklärung zu stimmen. Die Erklärung stärkt die Rechte von besonders diskriminierten, ausgegrenzten und in ihrer Existenz bedrohten Gruppen auf dem Land, die einen Großteil der Welternährung sichern. Dazu erklärt Paula Gioia von der Arbeitsgemeinschaft b...

29.11.2018

Bonn, 29.11.2018. Nach Einschätzung der Welthungerhilfe verschlimmert sich die Lage der Menschen im Ostkongo dramatisch. In den dicht besiedelten Provinzen Nord-Kivu und Ituri gibt es den größten Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes. Gleichzeitig finden schwere Kämpfe zwischen Rebellengruppen, der kongolesischen Armee und den UN Friedenstruppen statt, wobei vor allen Dingen die Rebellen mit äußerster Brutalität gegen die Zivilbevölkerung vorgehen. Im Vorfeld der für Dezember geplanten Präsidentschaftswahlen spitzt sich die ohnehin schon angespannte Lage weiter zu. Hunderttausende sind auf der Flucht und die Bauern können aus Angst vor Überfällen ihre Felder nicht mehr bestellen. Insge...

25.10.2018

Pressemitteilung | Welthunger-Index 2018 | Erfolge in der Hungerbekämpfung gefährdet

Bonn / Berlin, 11. Oktober 2018. Weltweit wurden bei der Bekämpfung des Hungers seit der Jahrtausendwende große Fortschritte erzielt. Dies zeigt der neue Welthunger-Index, der die Ernährungslage in 119 Ländern berechnet. Die Index-Werte zur Hungersituation sind weltweit seit dem Jahr 2000 um 28% gefallen und auch die Kindersterblichkeit hat sich im gleichen Zeitraum halbiert. Die jüngst gestiegene Zahl der Hungernden von 821 Millionen Menschen zeigt jedoch, dass der Trend aktuell in die falsche Richtung geht. Wenn das Tempo bei der Bekämpfung d...

12.09.2018

Pressemitteilung | Welthungerhilfe zu den neuen Hungerzahlen der UN

Bonn / Berlin, 11.09.2018. Die heute veröffentlichten weltweiten Hungerzahlen der UN zeigen erneut einen Anstieg. Im Jahr 2017 gab es laut UN Angaben weltweit 821 Millionen hungernde Menschen. Konflikte, Klimawandel und ein langsameres Wirtschaftswachstum sind die Hauptgründe dafür. Laut einer aktuellen Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag der Welthungerhilfe liegt den Bundesbürgern die Bekämpfung des Hungers am Herzen: Neun von zehn Bürgern ist die Hungerbekämpfung weltweit wichtig, 53% sogar „sehr wichtig“. Fast zwei Drittel der Befragte...

29.08.2018

Pressemitteilung | Afrikareisen von Merkel und Müller

Bonn / Berlin, 29.08.2018. Aus Anlass der Reisen nach Afrika von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesminister Gerd Müller mahnt die Welthungerhilfe, die Hungerbekämpfung in den Mittelpunkt der Gespräche zu stellen. „Noch immer hungern 815 Millionen Menschen weltweit und die meisten von ihnen in Afrika südlich der Sahara und Südasien. Die Bekämpfung von Hunger und Armut sollte deshalb im Mittelpunkt der Gespräche stehen. Wir begrüßen die Bemühungen um die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents sowie Projekte zur Förderung von Bildung ...