Pressemitteilung BoxID: 7041168

WIRSOL realisiert 2,2-MWp-Solarprojekt für die Stadtwerke Speyer: Ein Kraftpaket für die lokale Infrastruktur

Der Solarspezialist WIRSOL hat für die Stadtwerke Speyer GmbH (SWS) eine großflächige Photovoltaik-Freiflächenanlage fertiggestellt, die mit einer Leistung von 2,2 MWp einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung leistet. Mehr als die Hälfte des erzeugten Solarstroms versorgt direkt das Wasserwerk Süd und unterstützt damit eine nachhaltigere Trinkwasserversorgung in Speyer. Trotz umfangreicher Auflagen innerhalb einer sensiblen Wasserschutzzone wurde das Projekt termingerecht umgesetzt und setzt ein starkes Zeichen für die regionale Energiewende.

Waghäusel/Speyer. Die Weichen für eine souveräne und krisenfeste Energieversorgung im Raum Speyer sind gestellt. Der Solarspezialist WIRSOL hat für die Stadtwerke Speyer GmbH (SWS) eine großflächige Photovoltaik-Freiflächenanlage fertiggestellt, die einen entscheidenden Beitrag zur Resilienz der kommunalen Infrastruktur leistet. Mit einer installierten Gesamtleistung von 2,2 Megawatt-Peak (MWp) speist die Anlage ihre grüne Energie direkt in das lokale Stromnetz ein.

Technologische Präzision trifft auf strategische Weitsicht

Den sichtbaren Korpus der Anlage bilden 3.110 hocheffiziente Module der neuesten Generation – jedes einzelne mit einer Nennleistung von 710 Watt-Peak (Wp). WIRSOL setzt hier bewusst auf High-Performance-Komponenten, die auch bei wechselhaftem Wetter zuverlässig Strom liefern und auf der verfügbaren Fläche von rund 2,9 Hektar maximale Erträge erzielen. Sieben leistungsstarke Wechselrichter – die Herzstücke jeder PV-Anlage, die den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in netzkompatiblen Wechselstrom umwandeln – sorgen für Systemstabilität und eine verlustfreie Einspeisung.

Das Besondere an dieser Anlage ist ihr klares Nutzungskonzept: Sie ist als Überschusseinspeiseanlage konzipiert. Das bedeutet in der Praxis: Der gesamte erzeugte Solarstrom – rechnerisch rund 2,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – fließt vollständig in das Netz der Stadtwerke Speyer. Primär versorgt die Anlage das direkt benachbarte Wasserwerk Süd: Über 50 Prozent des erzeugten Solarstroms wird unmittelbar vor Ort verbraucht – direkt dort, wo sauberes Trinkwasser für die Bürgerinnen und Bürger Speyers aufbereitet wird. In sonnenreichen Sommermonaten, wenn die Produktion den Eigenverbrauch des Wasserwerks übersteigt, kommen die Überschüsse dem Regionalstrom-Angebot der SWS zugute – und ermöglichen so noch mehr Speyerer Haushalten Zugang zu regionalem Grünstrom. Jede erzeugte Kilowattstunde bleibt in der Region und trägt dazu bei, die Trinkwasserversorgung zunehmend auf erneuerbare Energien umzustellen.

Unabhängigkeit als Wettbewerbsvorteil

„In einem volatilen Energiemarkt ist Unabhängigkeit die wichtigste Währung für kommunale Versorger", betont Johannes Groß, Geschäftsführer von WIRSOL. „Wir freuen uns, die Stadtwerke Speyer ihre Klimaziele zu unterstützen. Diese Anlage ist ein Statement für regionale Souveränität."

Auch auf Seiten der Stadtwerke ist die Begeisterung spürbar. Sabrina Schaefer, Teamleiterin Erneuerbare Energien bei den SWS und treibende Kraft hinter dem Projekt, steht seit dem ersten Spatenstich mitten im Geschehen. Hinter der Inbetriebnahme stecken Jahre intensiver Vorarbeit: Ramm-Sondierungen für die Statik auf dem abschüssigen Hanggelände zwischen Römerberg und Speyer, Artenschutzgutachten, archäologische Prüfungen, Abstimmungen mit der SGD Süd, dem Landesbetrieb Mobilität und den Pfalzwerken – und das alles innerhalb einer sensiblen Wasserschutzzone, die dem gesamten Areal strenge Rahmenbedingungen vorgibt. 

Für WIRSOL bedeutete das: absolutes Rauchverbot auf der Baustelle, sämtliche Baumaschinen mussten auf biologisch abbaubare Hydrauliköle umgerüstet werden, kein Tropfen Betriebsstoff durfte den Boden berühren, und selbst die Baustraße musste mit Basaltschotter befestigt werden, um den strengen Wasserschutzverordnungen zu entsprechen – jeder Handgriff musste dem höchsten Umweltstandard genügen. Dass das Projekt unter diesen anspruchsvollen Voraussetzungen reibungslos und termingerecht realisiert wurde, ist nicht zuletzt ein Beleg dafür, dass WIRSOL auch für komplexe Bauvorhaben in sensiblen Umgebungen der richtige Partner ist. Frau Schaefer betont, dass ein solches Projekt nicht ohne Ausdauer und langen Atem zu stemmen sei – die jahrelange Vorarbeit habe sich jedoch in jedem Fall gelohnt. Für die Stadtwerke Speyer sei der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien kein Trend, sondern eine seit jeher gelebte Überzeugung. 

Wirtschaftlichkeit und Verantwortung

Die Zusammenarbeit zwischen WIRSOL und den Stadtwerken Speyer zeigt, wie moderne Industrielösungen den kommunalen Sektor stärken können:

- Maximale Resilienz: Schutz vor schwankenden Strommarktpreisen durch Eigenstromnutzung.
- Zukunftssicherheit: Einsatz langlebiger Top-Technologie (710 Wp Module) für jahrzehntelange Erträge.
- Nachhaltige Bilanz: Die Stadt Speyer profitiert von einer nahezu klimaneutralen Bereitstellung ihrer wertvollsten Ressource.

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Projekts festigt WIRSOL seine Rolle als verlässlicher Partner für Stadtwerke und Industrieunternehmen, die den Umbau ihrer Energieinfrastruktur entschlossen vorantreiben. Für die Bürgerinnen und Bürger Speyers ist die Anlage auf dem Hanggelände zwischen Römerberg und Speyer mehr als nur eine Reihe blau schimmernder Paneele – sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass ihre Stadt die Energiewende nicht nur begleitet, sondern aktiv gestaltet. Sauberes Wasser, sauberer Strom, eine saubere Zukunft: Speyer macht's vor.

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo rechts) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton und Informationsmaterialien. Die Convento GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Convento GmbH gestattet.
© 2026 Convento GmbH