Andrea Wirsching wird neue Geschäftsführerin am Karthäuserhof
Die erfahrene Weinpersönlichkeit stärkt die Entwicklung des VDP.Weinguts an der Ruwer
Zum 1. Oktober übernimmt Andrea Wirsching die Leitung des traditionsreichen VDP.Weinguts an der Ruwer. Gemeinsam mit dem bestehenden Team wird sie den eingeschlagenen Weg fortführen und weiterentwickeln.
Trier-Eitelsbach, 21. September 2026 – Am Karthäuserhof sind Herkunft, Geschichte und Verantwortung eng miteinander verbunden. Zum 1. Oktober übernimmt Andrea Wirsching die Leitung des traditionsreichen VDP.Weinguts an der Ruwer und führt den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem bestehenden Team fort. An ihrer Seite wirken die Menschen, die den Karthäuserhof bereits heute in Weinbau, Keller, Vertrieb und Marketing prägen. Im Mittelpunkt stehen der Karthäuserhofberg als Herkunft, die klare Stilistik der Weine und die behutsame Erneuerung des bedeutenden historischen Ensembles.
Andrea Wirsching bringt große Erfahrung aus renommierten VDP.Weingütern mit. Nach ihrer Zeit im Weingut Schloss Saarstein übernahm sie Verantwortung im Familienweingut Hans Wirsching in Iphofen. Seit 2016 führte sie dort die Geschäfte und prägte die Entwicklung eines der bekanntesten Weingüter Frankens in besonderer Weise. Mit der Übergabe an die nächste Generation öffnet sich für sie ein neues Kapitel am Karthäuserhof. „Der Karthäuserhof ist ein Ort von großer Ruhe und großer Kraft“, sagt Andrea Wirsching. „Seine Geschichte, die Lage und die Klarheit seiner Rieslinge berühren mich sehr. Ebenso wichtig ist für mich das Team: Mit Mathieu Kauffmann und Dominik Völk stehen mir Persönlichkeiten zur Seite, die den Charakter des Hauses kennen und mittragen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen und dem gesamten Team das zu stärken, was den Karthäuserhof auszeichnet, seine besondere Strahlkraft.“
Der Karthäuserhof wurde 1335 von Kartäusermönchen gegründet. Seit 1811 befindet sich das Weingut im Besitz der Familie. Albert Behler ist heute in siebter Generation Eigentümer des traditionsreichen Hauses. 2012 übernahm er das VDP.Weingut von seinem Cousin Christoph Tyrell. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Robin Kramer steht Albert Behler für den Erhalt des historischen Orts und die Stärkung des Weinguts. Der Anspruch bleibt, aus der eigenen Geschichte heraus neue Kraft zu entwickeln und die Einzigartigkeit des Karthäuserhofs zu bewahren.
„Andrea und ich kennen und schätzen uns seit vielen Jahren“, sagt Albert Behler. „Sie verbindet Erfahrung, Energie und ein tiefes Verständnis für Wein. Für den Karthäuserhof ist sie die richtige Persönlichkeit, um den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.“
Die weinfachliche Ausrichtung des Hauses bleibt unverändert. Mathieu Kauffmann verantwortet als Önologischer Direktor weiterhin Weinphilosophie und Stilistik, Dominik Völk Weinbau, Produktion und den operativen Betrieb. Andrea Wirsching übernimmt die Leitung eines VDP.Weinguts, in dem Herkunft, Riesling und handwerkliche Arbeit bereits vom gesamten Team getragen werden.
Ein zentrales Zeichen dieser positiven Entwicklung wird die neue Vinothek sein. Sie entsteht im historischen Ensemble am Fuß des Karthäuserhofbergs, dort, wo der Eitelsbach durch den Hof fließt und die Kühle des Ruwertals spürbar wird. Mit ihrer Fertigstellung Ende 2026 öffnet sich der Karthäuserhof stärker für Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber, die große Rieslinge und besondere Orte suchen. Vor den Toren Triers entsteht damit eine neue Genussadresse, die Geschichte und die außergewöhnliche Atmosphäre dieses Ortes erlebbar macht.
Über der Karthäuserhof
Die Weinberge in Eitelsbach an der Ruwer wurden 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Das heutige VDP.Weingut Karthäuserhof wurde 1335 von Kartäusermönchen gegründet, die das Gut von Kurfürst Balduin von Luxemburg geschenkt bekamen und bis zur Säkularisation bewirtschafteten. Seit 1811 ist das achtälteste Weingut der Welt in Familienbesitz. Heute führt Albert Behler das Weingut in siebter Generation. Sein Ansehen schöpft der Karthäuserhof aus seinen feinen, mineralischen Rieslingen der legendären Monopol-Grand Cru-Lage Karthäuserhofberg, an deren Fuß sich das denkmalgeschützte Ensemble befindet. Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) klassifiziert den Karthäuserhofberg als VDP.GROSSE LAGE®. Sein einmaliges Terroir – das Zusammenspiel von Devonschiefer, kühlem Ruwer-Klima, ökologischem Anbau und anderen, sowohl naturgegebenen als auch durch Menschenhand geprägten Eigenschaften – lässt markante Weine mit immensem Reifepotenzial sowie einen Sekt von Charakter entstehen. Ihre Einzigartigkeit begeistert Weinliebhaber rund um den Globus. Unverkennbar Karthäuserhof werden sie optisch durch ausdrucksvolle Halsetiketten, die seit 120 Jahren die Karthäuserhof-Weine schmücken.