Veröffentlicht am 20.03.2019   Universitätsklinikum Regensburg

Lymph- und Lipödem – und nun?

Seit dem ersten Regensburger Lymphtag im September 2016 hat sich einiges getan. Aus dieser Veranstaltung heraus hat sich über die Jahre hinweg eine feste Lymphsprechstunde am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) und dem Caritas-Krankenhaus St. Josef etabliert. Betroffene haben die Möglichkeit, sich am 23. März 2019 am 4. Regensburger und 4. Deutschen Lymphtag am Universitätsklinikum Regensburg über moderne Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Schwere und geschwollene Beine nach einem anstrengenden Arbeitstag oder nach heißen Sommertagen kennt fast jeder. Was jedoch, wenn die Schwellung nicht mehr zurückgeht und jeder Schritt zur Qual wird? In diesem Fall kann ein Lymph- oder Lipödem die Ursache für die dicken Beine sein. Doch diese Diagnosen müssen kein K.O.-Kriterium sein, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die Behandlungsmöglichkeiten in Regensburg sind auf international höchstem Niveau und helfen Patienten dabei, bestmöglich mit diesen Erkrankungen zu leben. Das Zentrum für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie lädt deswegen Betroffene, Behandler und Interessierte am 23. März 2019, ab 9 Uhr in den Hörsaal A2 (Eingang West) des Universitätsklinikums Regensburg zum 4. Regensburger und 4. Deutschen Lymphtag ein. Ausgewählte Top-Mediziner informieren rund um das Thema Lymph- und Lipödem, das Leben mit der Erkrankung und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Besonders interessant für Betroffene ist die Vorstellung der Selbsthilfegruppe, die wertvolle Tipps gibt, wie man trotz Lymph- oder Lipödem gesund und aktiv am Leben teilnehmen kann.

Individuelle Behandlung: hochmodern und ganzheitlich

Das Zentrum für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, in dem unter Leitung von Professor Dr. Dr. Lukas Prantl Mediziner des Universitätsklinikums Regensburg und des Caritas-Krankenhauses St. Josef zusammenarbeiten, deckt das gesamte operative Spektrum der Lymph- und Lipödemtherapie ab. Dies reicht von der Optimierung der konservativen Behandlung durch Lymphdrainage, Kompressionstherapie oder einer zielgerichteten individuellen Beratung, bis hin zur operativen Lymphchirurgie. Das Universitätsklinikum Regensburg hält hierfür ein Hochleistungsmikroskop vor, durch das einmalige Möglichkeiten in der chirurgischen Therapie des Lymphödems zur Verfügung stehen.

Mediziner sprechen von einem Lymphödem, wenn der Fluss der Lymphflüssigkeit gestört ist und sich diese im umliegenden Gewebe sammelt. Je mehr Lymphe sich anstaut, desto größer kann der Schmerz für den Patienten werden. Druckschmerz und eine fester werdende Haut an der betroffenen Stelle können die Folge sein. Auslöser sind oftmals zu enge oder zu wenige Lymphgefäße, ein Lymphödem kann aber auch in Folge einer Erkrankung oder eines Unfalls entstehen.

Sollte ein Lymphödem als Diagnose feststehen, entwickeln die Spezialisten des Zentrums für Plastische, Hand- und Wiederstellungschirurgie gemeinsam mit den Patienten ein individuell angepasstes und ganzheitliches Behandlungskonzept, das perfekt auf die Bedürfnisse und das Krankheitsbild der Betroffenen abgestimmt wird.
Die Interdisziplinäre Sprechstunde für Lymphologie unter der Leitung von PD Dr. Taeger findet immer dienstags am Universitätsklinikum Regensburg statt. Termine können unter 0941 944-6930 telefonisch vereinbart werden.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Spitze in der Medizin. Menschlich in der Begegnung.

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist ein Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe. Es bietet in 31 human- und zahnmedizinische Kliniken, Polikliniken, Instituten und Abteilungen fast das komplette medizinische Fächerspektrum an und verfügt über 839 Betten sowie 52 tagesklinische Behandlungsplätze.
Ausgerichtet ist das Universitätsklinikum Regensburg auf Hochleistungsmedizin mit besonderem Fokus auf Transplantations- und Intensivmedizin sowie onkologische und kardiovaskuläre Erkrankungen. Bei der durchschnittlichen Fallschwere („Case-Mix-Index“) liegt das UKR mit an der Spitze der deutschen Universitätsklinika. Neben der Patientenversorgung ist das UKR gemeinsam mit der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg für die Ausbildung von ca. 2.000 Studierenden (Human- und Zahnmedizin) sowie für die medizinische Forschung verantwortlich. Gemeinsames Ziel aller Mitarbeiter sind die optimale medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten sowie ein wertschätzendes Miteinander im Team.

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