Veröffentlicht am 27.05.2021   Initiative proDente e.V.

Weltnichtrauchertag 2021: Sag ja zum Rauchverzicht

Der Konsum von Tabak ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entwicklung des Mundhöhlenkarzinoms. Ebenso ist bei Rauchern das Risiko für die Entstehung einer Parodontitis deutlich erhöht. Das Rauchen aufzugeben, tut der Gesundheit in vielerlei Hinsicht gut. Unter dem Motto „Sag ja zum Rauchverzicht“ findet am 31. Mai der Weltnichtrauchertag 2021 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) statt.

Mit der Kampagne „Commit to Quit“ („Sag ja zum Rauchverzicht“) will die WHO weltweit 100 Mio. Menschen dabei unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören. Eine neue Initiative soll den Zugang zum Rauchverzicht unter anderem durch frei zugängliche digitale Beratungsangebote für Raucher erleichtern. „Rauchen schädigt nicht nur die Lunge und das Herz-Kreislauf-System, sondern auch Zahnfleisch und Zähne“, erläutert Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Rauchverzicht wirkt sich somit positiv auf die Gesundheit in vielen Bereichen des Körpers aus.“

Rauchen und Dampfen kann Zellen schädigen

Gesunde Mundschleimhaut ist glatt, blass-rosa und weich. Raue, verdickte, verhärtete, eingezogene oder farblich veränderte Stellen wie weiße oder rote Flecken aber auch Geschwüre im Mund sind beobachtungspflichtig. Nikotinkonsum kann Veränderungen wie eine Leukoplakie hervorrufen. Das sind weiße Stellen auf der Mundschleimhaut. Diese gelten als ein möglicher Ausgangspunkt für die Entstehung von Krebs in der Mundhöhle. Daher sollte der Zahnarzt jede Veränderung im Mund, die länger als zwei Wochen besteht, abklären auch wenn sie nicht schmerzt. Denn gerade die schmerzfreien Veränderungen sind gefährlich, weil der Patient sie kaum bemerkt. Die zweimal jährlich empfohlenen Routineuntersuchungen beim Zahnarzt sind nicht nur für gesunde Zähne und Zahnfleisch wichtig, sondern auch für die Früherkennung von Mundhöhlenkrebs. So kann der Zahnarzt Veränderungen der Mundschleimhaut in der Mundhöhle frühzeitig erkennen. Denn etwa 5 Prozent aller bösartigen Tumore betreffen die Mundhöhle. Bei Männern ist Mundhöhlenkrebs sogar die siebthäufigste Krebsart. Verschiedene Fachgesellschaften haben kürzlich die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms aktualisiert. Sie sehen Tabakkonsum als einen wesentlichen Risikofaktor für die Entwicklung des Mundhöhlenkarzinoms. Aber auch der Dampf einiger E-Zigaretten enthält krebserregende Stoffe. Ebenso können die Aromen je nach Sorte zu Zellschädigungen beitragen. Tabakerhitzer setzen ebenfalls Aerosole frei, die verschiedene Schadstoffe enthalten - darunter auch krebserregende.

Rauchen erhöht Risiko für Parodontitis

Durch Rauchen herkömmlicher Zigaretten erhöht sich das Risiko für eine Parodontitis, also für eine Entzündung des zahnumgebenden Gewebes, um das Vier- bis Sechsfache. Unbehandelt kann sie zum Verlust des Zahns führen. Das Nervengift Nikotin verengt die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Das Zahnfleisch im Mund ist nicht mehr normal durchblutet und Abwehrmechanismen des Körpers gegen mögliche Entzündungen sind herabgesetzt. Zahnfleischbluten als wichtiges Signal für eine Parodontitis bleibt aus. Die Raucher bemerken eine Parodontitis daher meist erst spät. Raucher verlieren insgesamt häufiger Zähne als Folge einer Parodontitis als Menschen, die nicht rauchen. Zudem verschlechtert Rauchen auch den Therapieerfolg einer Parodontitis. Es lohnt sich also, auch bei einer vorhandenen Parodontitis das Rauchen aufzugeben.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

RS3344_E-Zigaretten-3-scr

Dateiname
RS3344_E-Zigaretten-3-scr.jpg
Größe
164.83 KB
Beschreibung
Copyright

Weiterführende Links

Ricarda Wille

Initiative proDente e.V.
PR-Referentin
Aachener Straße 1053-1055
50858 Köln
www.prodente.de

Tel. 022117099740
Fax. 022117099742
E-Mail: ricarda.wille@prodente.de

www.prodente.de
www.zahnbande.de
www.facebook.de/proDente.e.V.
www.twitter.com/prodente

Weitere Meldungen

Leukoplakie: Welchen Einfluss hat das Rauchen?

Am 31.5. findet der alljährliche Weltnichtrauchertag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) statt. Ein Rauchstopp wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. So kann Rauchen die Körperzellen schädigen und ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von weißen, nicht abwischbaren Flecken der Mundschleimhaut, in der Fachsprache Leukoplakie genannt. Eine Leukoplakie kann eine Vorstufe von Mundhöhlenkrebs sein. Etwa 5 Prozent aller bösartigen Tumore betreffen die Mundhöhle. Bei Männern ist Mundhöhlenkrebs sogar die siebthäufigste Krebsart, zunehmend sind aber auch Frauen betroffen. Insgesamt erkranken in Deutschland mehr als 10.000 Menschen pro Jahr an Mundhöhlenkrebs. Seine Behandlung sollte möglichst früh beginnen. Rauchen und Alkohol wichtigste Risikofakto...

Ab ins Reisegepäck: Der kostenfreie Sprachführer rund um Zahnschmerzen

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Dieses Jahr ist das Reisen in viele Länder wieder möglich. Am besten mit dem kostenlosen proDente Sprachführer „Au Backe! Zahnschmerzen im Urlaub“ im Gepäck. Er übersetzt die wichtigsten Fragen und Begriffe rund um Zahnschmerzen in sieben Sprachen. proDente Tipp: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in der Zahnarztpraxis wahrnehmen. Im Zweifelsfall noch vor Reisebeginn. „Wer Zähne und Mund regelmäßig bei seiner Zahnärztin oder seinem Zahnarzt kontrollieren lässt, mindert das Risiko für gesundheitliche Probleme im Urlaub“, erläutert Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. Denn Zahnschmerzen können die Urlaubsstimmung erheblich trüben. Gut zu wissen: Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sind Besuche in der Zahnarztpraxis sicher. Denn für Zahnarztpraxen...

Ich schäme mich, zum Zahnarzt zu gehen

Ein leicht mulmiges Gefühl vor dem nächsten Besuch bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt? Das kennt fast jeder. Bei manchen Menschen ist das Gefühl jedoch so stark ausgeprägt, dass sie aus Scham oder Angst die Zahnarztpraxis gar nicht erst aufsuchen. Anlässlich des Weltgesundheitstags der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 7. April macht die Initiative proDente auf das Thema Scham und Angst vor dem Zahnarztbesuch aufmerksam. „Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung vermeiden die Zahnbehandlung so lange, bis der unerträgliche Schmerz die Betroffenen in die Behandlung beim zahnärztlichen Notdienst führt“, erläutert Prof. Dr. Hans-Peter Jöhren, Leiter der Zahnklinik Bochum. Je länger Betroffene warten, desto schlimmer wird es Die Vermeidungsstrategie führt häufig dazu, dass sich d...

Für die oben stehende Pressemitteilung sowie möglicher Mediadateien ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo rechts) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton und Informationsmaterialien. Die Convento GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Convento GmbH gestattet.