Veröffentlicht am 04.11.2021   Diskurs Communication

Der Wolf ist auf dem Vormarsch: Schäfer verlieren durch Risse so manche Tiere

GHV weist auf Bedeutung von Schutzmaßnahmen und die Versicherungsmöglichkeiten für Schäfer vor

Auch in Deutschland ist der Wolf auf dem Vormarsch, seit mehreren Jahren ist die Zuwanderung zu beobachten. Schäfer verlieren inzwischen durch Risse so manche Tiere. Eine Tierlebensversicherung und eine Betriebshaftpflicht schützen die Schäfer vor finanziellem Schaden.

Darmstadt, 04.11.2021. Seit mehreren Jahren ist die Zuwanderung von Wölfen zu beobachten. Auch in Deutschland ist der Wolf auf dem Vormarsch. Im Vergleich zu den skandinavischen Ländern wie Finnland oder Schweden, wo es zwischen 50 und 300 Wölfen gibt, sticht Deutschland hervor. Im Jahr 2020 umfasste die Wolfspopulation 1.800 bis 2.000 Wölfe, davon etwa 400 in Niedersachsen. Anstatt das Wild im Wald zu jagen, ist es für den Wolf einfacher, sich über Haustiere, wie Schafe, herzumachen. Denn die stellen leichte Beute für den Wolf dar. Immer mehr Schäfer berichten, dass ihre Schafe von Wölfen gerissen werden. Da der Wolf jedoch unter Naturschutz steht, darf er nicht geschossen werden. Noch kommt der Staat für Risse auf.  

„Schäfer erhalten jedoch nur eine staatliche Entschädigung, wenn der Wolf eindeutig als Verursacher des Schafrisses identifiziert werden kann. Zudem muss der Tierhalter nachweisen, dass er Auflagen, wie beispielsweise die tägliche Zaunkontrolle, eingehalten hat.“ Darauf macht Volker Lauenstein, Produktmanager der GHV Versicherung, aufmerksam. Als Tipp empfiehlt Lauenstein, die Zaunspannung täglich zu kontrollieren und das im Kalender zu vermerken. So ist der Landwirt im Falle einer Haftungsfrage der Nachweispflicht nachgekommen.   

Tierlebensversicherung und Betriebshaftpflicht schützen Schäfer vor finanziellem Schaden  

Um sich vor finanziellen Schäden bestmöglich zu schützen, gibt es zwei Versicherungen, die Schäfer abschließen können. Die sogenannte Betriebshaftpflichtversicherung sichert den Schäfer ab, wenn er oder seine Herde fremde Personen oder Sachen beschädigen.   

„Hier sollten die Landwirte darauf achten, dass die Haftpflicht auch Herdenschutzhunde mit einschließt. Denn diese können ebenso Schäden verursachen“, rät Versicherungsexperte Lauenstein. „Aber nicht nur die Herde auf der Hofweide kann versichert werden, sondern auch die Wanderschäferei“, ergänzt er.   

Die zweite Versicherung ist die Tierlebensversicherung. Sie kommt bei Diebstahl, Abhandenkommen, Tod oder Nottötung der Tiere aber eben auch bei Rissen durch Wölfe zum Einsatz. Die Entschädigung erfolgt unabhängig von den strengen Auflagen des Gesetzgebers beim Wolfsmanagement. Die GHV kommt außerdem generell für Schäden auf, die durch Wild und Haustiere verursacht wurden.   

„Diese Versicherung ist für Landwirte unverzichtbar, da durch Tierverluste ein enorm hoher Sachschaden entsteht. Und diese finanziellen Einbußen haben schon viele Schäfer in den Ruin getrieben“, weiß Volker Lauenstein von der GHV Versicherung, Deutschland ältestem Tierversicherer.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Der Wolf ist auf dem Vormarsch

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Die Zuwanderung von Wölfen ist zu beobachten, denn auch in Deutschland ist der Wolf auf dem Vormarsch.
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Der Wolf ist auf dem Vormarsch

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Presseinformation der GHV Versicherung vom 04.11.2021
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GHV Versicherung

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