Veröffentlicht am 25.05.2022   Diskurs Communication

Mittelstand betrachtet E-Fuels als wichtige Achse künftiger Mobilität

MIT Baden-Württemberg: Technologieoffenheit bei Antriebsarten und Kraftstoffen ist wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes

Die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion Baden-Württemberg hält eine Technologieoffenheit bei Antriebsarten und Kraftstoffen für das Autoland Baden-Württemberg sowie für die baden-württembergischen Autobauer und Zulieferer für unabdingbar. 

Stuttgart. Die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion Baden-Württemberg hält eine Technologieoffenheit bei Antriebsarten und Kraftstoffen für das Autoland Baden-Württemberg sowie für die baden-württembergischen Autobauer und Zulieferer für unabdingbar. 

„Der Weg zur Erreichung der Klimaziele und zu einer umweltfreundlichen Mobilität der Zukunft führt nach unserer Auffassung vor allem über Forschung und Ingenieurskunst. Wir sollten im Land massiv in die technologieoffene Forschung investieren. E-Fuels sind ein sehr vielversprechender Ansatz und versprechen große Chancen. Sie müssen von der Politik und der Industrie ergriffen werden“, erklärt Bastian Atzger, Landesvorsitzender der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion Baden-Württemberg.  

Die MIT informierte sich in einem Fachgespräch bei Bernd Ramakers, dem Leiter Landespolitik bei UNITI, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e. V, und einem Messerundgang ausführlich über den aktuellen Stand bei modernen E-Fuels.  

E-Fuels werden mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien, Wasserstoff und CO2 aus der Luft hergestellt und sind somit in der Gesamtbilanz klimaneutral. Dieser flüssige Kraft- und Brennstoff lässt sich als Beimengung in Benzin, Diesel oder Heizöl oder als reiner klimaneutraler Kraft- und Brennstoff nutzen, der alle heutigen konventionellen flüssigen Energieträger ersetzen kann.

 „Die Pkw- sowie Lkw-Bestandsflotten ließen sich am schnellsten über den breiten Einsatz von CO₂‑armen und -neutralen Kraftstoffen, wie Biokraftstoffen oder strombasierten Flüssigkraftstoffen, adressieren. Weder Fahrzeuge noch Tankstellen benötigen dafür Anpassungen“, erläuterte Bernd Ramakers.

„Die Preise für Treibstoffe und die Verknappung durch Lieferkettenprobleme und Embargos belasten vor allem die mittelständischen Unternehmen. Elektromobilität ist nicht für alle Bereiche eine Alternative, Gerade bei Handwerk und Gewerbe wird noch lange der Einsatz von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor erforderlich sein. Für diese brauchen wir eine wirtschaftliche Alternative und E-Fuels sind eine davon“, so Bastian Atzger.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Bastian Atzger

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Mittelstand betrachtet E-Fuels als wichtige Achse künftiger Mobilität

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