Veröffentlicht am 20.06.2017   DECHEMA

Ausschreibung der Otto Roelen-Medaille 2018

Auszeichnung für herausragende Katalyseforschung

Ausschreibung der Otto Roelen-Medaille 2018 - Auszeichnung für herausragende Katalyseforschung

Die Otto Roelen-Medaille wird in 2018 zum zwölften Mal für eine herausragende wissenschaftliche Leistung in der Katalyse vergeben. Damit zeichnen die DECHEMA und die Deutsche Gesellschaft für Katalyse (GeCatS) Personen aus, die besonders auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen Katalyseforschung Außergewöhnliches geleistet haben.

Die Otto Roelen-Medaille ist international ausgeschrieben, mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Oxea-Gruppe gesponsert. Die Nominierungen werden vom Sachverständigen-Komitee der Otto Roelen-Medaille bewertet. Die Preisverleihung erfolgt beim Jahrestreffen Deutscher Katalytiker im März 2018 in Weimar. Preisträgervorschläge für die Otto Roelen-Medaille 2018 können bis spätestens 15. September 2017 eingereicht werden unter: www.dechema.de/en/ottoroelenmedal2018

Die Nominierungen sollten eine ausführliche Begründung, einen Lebenslauf, eine Liste der Veröffentlichungen und Patente sowie exemplarisch einige Publikationen aus renommierten wissenschaftlichen Journalen enthalten. Empfehlungsschreiben aus der Industrie können ebenfalls beigefügt werden. Selbstnominierungen sind nicht möglich. Die Otto Roelen-Medaille wurde 1997 von der Hoechst AG ins Leben gerufen und nach dem Entdecker der Hydroformulierung (Otto Roelen, 1897 – 1993) benannt. Ursprünglich auf Arbeiten aus dem Gebiet der homogenen Katalyse beschränkt, berücksichtigt dieser Preis nun alle internationalen Forschungsaktivitäten aus dem Bereich der gesamten Katalyse. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a.: Prof. Dr. Matthias Beller, Institut für Organische Katalyseforschung (1997), Prof. Dr. Kay Severin, ETH Lausanne/CH (2005), Prof. Dr. Michael Buchmeiser, Universität Stuttgart (2010), Prof. Dr. Javier Pérez-Ramírez, ETH Zürich/CH (2012), Prof. Dr. Harald Gröger, Universität Bielefeld (2014) und Prof. Dr. Peter Strasser, TU Berlin (2016). Die Liste aller Preisträger ist unter www.dechema.de/Roelen_Preistraeger zu finden.

Die Deutsche Gesellschaft für Katalyse (German Catalysis Society GeCatS) ist die Plattform für die gesamte deutsche Katalyse-Community im Bereich Forschung und Anwendung. Sie hat etwa 1100 Mitglieder aus Industrie und Akademia. Die Deutsche Gesellschaft für Katalyse wird getragen von DECHEMA, VDI-GVC, GDCh, DGMK und DBG.

Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. führt Fachleute unterschiedlicher Disziplinen, Institutionen und Generationen zusammen, um den wissenschaftlichen Austausch in chemischer Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie zu fördern. Die DECHEMA sucht nach neuen technologischen Trends, bewertet diese und begleitet die Umsetzung von Forschungsergebnissen in technische Anwendungen. Über 5.800 Ingenieure, Naturwissenschaftler, Studierende, Firmen und Institutionen gehören dem gemeinnützigen Verein an. Gemeinsam mit der DECHEMA Ausstellungs-GmbH ist er Veranstalter der ACHEMA. Mehr unter http://www.dechema.de

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Weitere Meldungen
29.04.2020

Digital Hub auf der ACHEMA: Ein neuer Hotspot für die digitale Welt

Die Prozessindustrie wird digital – und sie braucht spezialisierte Partner, um Digitalisierung, Big Data und künstliche Intelligenz optimal zu nutzen. Deshalb bietet die ACHEMA 2021 mit dem Digital Hub erstmals eine Plattform für die Digitalbranche und Digitalisierungsexperten aus der Prozessindustrie. Mit einem neuen, integrierten Konzept, das in enger Abstimmung mit wichtigen Akteuren aus der digitalen Welt entwickelt wurde, stellt sie die digitale Transformation in den Mittelpunkt der ACHEMA.

Neue Roadmap: Chemische Reaktionstechnik ist Schlüssel für Produktinnovationen

Die “Roadmap Chemical Reaction Engineering”, die von der ProcessNet-Fachgruppe Chemische Reaktionstechnik vollständig überarbeitet wurde, zeigt: Die chemische Reaktionstechnik ist eine Schlüsseltechnologie für Produktinnovationen und neue Geschäftsmodelle. Neue Methoden und Technologien, aber auch ein grundsätzlich neuer Denkansatz machen sie zu einem integralen Bestandteil der Produktenwicklung. Die Roadmap beschreibt theoretische und methodische Ansätze und das Prozessdesign vom Labor bis zum industriellen Prozess. Sie kann in englischer Sprache kostenfrei heruntergeladen werden unter http://dechema.de/dechema_media/Reaktionstechnik_Roadmap_2017_en.pdf

Smarte Sensoren für die Biotechnologie
01.06.2017

Die Sensortechnologie richtet sich neu aus: Sensorintelligenz, Dezentralisierung, Multisensorsysteme und Miniaturisierung sind die Anforderungen, die Sensoren zukünftig erfüllen müssen. Im Positionspaper „Smarte Sensoren für die Biotechnologie“ erklärt die DECHEMA-Fachgruppe „Messen und Regeln in der Biotechnologie“ genauer, welche Funktionen ein Sensor für die Prozesstechnik von morgen mitbringen muss. Sie reichen von der Selbstdiagnostik bis zur dezentralen Interaktion mit anderen Komponenten. Das Papier ist unter www.dechema.de/SmartSensors zum Herunterladen verfügbar.

DECHEMA-Forschungsinstitut unter neuer Leitung
03.03.2017

Zum 1. März 2017 wurde die Leitung des DECHEMA-Forschungsinstituts in Frankfurt neu besetzt. Stiftungsvorstand ist Prof. Dr. Jens Schrader. Damit verbunden ist auch der Vorsitz der Institutsleitung, der neben Jens Schrader künftig PD Dr.-Ing. Wolfram Fürbeth, Leiter Korrosion, und PD Dr.-Ing. Mathias Galetz, Leiter Hochtemperaturwerkstoffe, angehören.

Für die oben stehende Pressemitteilung sowie möglicher Mediadateien ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo rechts) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton und Informationsmaterialien. Die Convento GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Convento GmbH gestattet.