Zahnschmerzen verlaufen in der Regel harmlos. Schreitet eine Infektion im Mund jedoch unbehandelt voran, kann eine lebensbedrohliche Sepsis entstehen. Plötzlich schlägt der ganze Körper Alarm. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September rückt die schwere Erkrankung ins Bewusstsein. Wie dramatisch der Verlauf einer Zahninfektion sein kann, zeigt der Fall des früheren NFL-Profis Mike Williams. Der Spieler der Tampa Bay Buccaneers starb 2023 im Alter von nur 36 Jahren an einer bakteriellen Sepsis. Auslöser war ein entzündeter Zahn. Der Fall zeigt: Was als Zahninfektion beginnt, kann sich unter ungünstigen Umständen zu einer gefährlichen Erkrankung entwickeln. „Sepsis ist ein echter Killer. Jedes Jahr sterben laut Sepsis Stiftung schätzungsweise 140.000 Menschen daran, die Dunkelziffer liegt mehr ...
Pressemeldung: Mit sechs Monaten zum Zahnarzt
Internationaler Kindertag 2018
- Erster Besuch beim Zahnarzt mit dem ersten Milchzahn
Schon Milchzähne regelmäßig beobachten lassen
Regelmäßige Besuche schaffen Vertrauen
„Mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns sollten Eltern mit ihren Babys bereits einen Zahnarzt besuchen“, darauf verweist Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente, anlässlich des Internationalen Kindertages 2018.
Gerade Milchzähne werden durch Kariesbakterien gefährdet. Durch regelmäßige Besuche beim Zahnarzt können wichtige Informationen zur Vermeidung von Karies vermittelt und mögliche Schäden früh erkannt werden. Mit sechs Monaten bricht bei den meisten Babys das erste Zähnchen durch, spätestens mit zweieinhalb bis drei Jahren sind alle zwanzig Milchzähne sichtbar. Milchzähne sind wichtig – sie ermöglichen das Kauen von fester Nahrung, fördern die richtige Sprachbildung, halten den Platz für die bleibenden Zähne frei und sind wichtig für die psychische Entwicklung des Kindes.
Zahnarztbesuche regelmäßig wie ein Besuch beim Kinderarzt
Genau wie die allgemeinhin üblichen kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen werden für Babys und Kleinkinder auch regelmäßige, im gleichen Rhythmus stattfindende zahnärztliche Vorsorgetermine empfohlen. Dabei sollte die erste Früherkennungsuntersuchung im ersten Lebensjahr nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne, also ab dem 6. Lebensmonat liegen.
Häufigkeit vom Risiko abhängig
Abhängig vom individuellen Erkrankungsrisiko können auch viertel- bis halbjährliche Kontrollen sinnvoll sein.
Durch die regelmäßigen Termine wird das Kind mit dem Besuch in der Zahnarztpraxis vertraut gemacht. Gleichzeitig erhalten Eltern wichtige Informationen über Zahnpflege und Ernährung.
Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com
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Zuschüsse sinken - Vorsorge wird wichtiger
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