WIRSOL bringt Photovoltaik- und Batterieausbau mit neuen Investitionsmodellen voran
Beim diesjährigen Wirsol Investoren-Forum wurden vor einem ausgesuchten Fach- und Investorenpublikum neue Investitionsmöglichkeiten vorgestellt .
Kamen. Die Energieversorgung in Deutschland wird nicht nur zunehmend erneuerbar, sie wird auch regionaler und digital. Viele, auch kleinere Kommunen, setzen auf regionale Erzeugungsanlagen mit Sonne, Wind und Biomasse. Manche bieten moderne Dienstleistungen mit intelligenten Lichtmasten oder Ladesäulen für Elektromobilität an.
Der Einstieg in die eigene lokale Strommarke jedoch war bisher zumeist größeren Städten und Gemeinden mit eigenen Stadtwerken vorbehalten. Zwar haben manche Kommunen die Strom- und Gasnetze wieder selbst in die Hand genommen oder in lokale erneuerbare Energieerzeugung investiert. Viele scheuten aber bisher den aufwendigen Einstieg in die eigene Energiemarke mit kostspieligem Vertrieb und geringen Renditeaussichten. Außerdem kann bei den aktuell hohen Börsenpreisen nur bestehen, wer professionell einkaufen kann.
Dafür bietet der Stadtwerke Energie Verbund eine Lösung. Die bundesweite Energiemarke von acht kleineren Stadtwerken aus Nordrhein-Westfalen, bietet Kommunen eine einfache Möglichkeit, ihren Bürgern den Strom- oder Gasbezug über ihre eigene regionale Marke anzubieten.
Eigene regionale Strom- und Gasmarke ohne Aufwand
Die Kommune geht dazu eine Partnerschaft mit dem Stadtwerke Energie Verbund ein. Sie definiert ihre Marke und die Produkte, die angeboten werden sollen und legt Preise, Konditionen und ihre notwendige Rendite fest. So kann sie beispielsweise ihren Bürgern besonders günstige Tarife anbieten.
Den Wechselprozess und die gesamte Kundenkommunikation übernimmt der Stadtwerke Energie Verbund für die Kommune. Sie trägt dabei keinerlei Risiko und braucht kein zusätzliches Personal.
Der Kundenservice über Telefon und Mail wird ebenfalls vom Stadtwerke Energie Verbund geleistet. Zusätzlich wird die Möglichkeit angeboten, dass Kunden vor Ort bei der Kommune bestimmte Services wie Zählerstandmitteilung oder Datenänderungen in Anspruch nehmen, die direkt online von kommunalen Mitarbeitern durchgeführt werden können.
„Unsere Prozesse sind digitalisiert, auf das Notwendige verschlankt und damit sehr kostengünstig. Wir können daher den Kommunen in kürzester Zeit in digitales Stadtwerk für die eigene Strom- und Gasmarke bauen“, erklärt Jochen Grewe, Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Verbund SEV GmbH und Erfinder des digitalen Stadtwerkes.
Zum Start einer Partnerschaft erfolgt der Einkauf von Strom und Gas über das Portfolio des Stadtwerke Energie Verbundes. Später kann Strom und Gas für den eigenen Vertrieb zusätzlich auch von den eigenen, lokalen Erzeugungsanlagen bezogen werden.
Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com
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