Veröffentlicht am 12.07.2022   Diskurs Communication GmbH   DE

Geothermie bietet Chance auf ein Nahwärmenetz in der Region

CDU-Abgeordnete informierten sich bei der Deutschen Erdwärme über Stand des Geothermiekraftwerks

Der Landtagsabgeordnete Ansgar Mayr und der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting haben sich vor Ort in Graben-Neudorf über den aktuellen Stand der Arbeiten für das dortige Geothermiekraftwerk informiert.

Graben-Neudorf. Der Landtagsabgeordnete Ansgar Mayr und der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting haben sich vor Ort in Graben-Neudorf über den aktuellen Stand der Arbeiten für das dortige Geothermiekraftwerk informiert.  Der Geschäftsführer der Deutschen Erdwärme GmbH, Lutz Stahl, erläuterte den beiden CDU-Abgeordneten das Projekt und die weitere Vorgehensweise. Im Gespräch mit den Geothermiefachleuten erörterten die Parlamentarier die Chancen für die klimafreundliche Strom- und Wärmeversorgung, aber auch die Bedenken aus der Bevölkerung.
 
Die Tiefengeothermie wird in den betroffenen Regionen im Oberrheingraben von Bürgern positiv und negativ begleitet. Viele Bürger wünschen sich eine solche leistungsfähige und bezahlbare Energieversorgung, andere haben Sorgen bezüglich möglicher Auswirkungen durch die Tiefenbohrungen.
 
"Wir sollten, auch aufgrund der Erfahrungen in der aktuellen Energiekrise, hier in der Region die Chance auf eine nachhaltige, autonome und zukunftsfähige Energieversorgung ergreifen. Ein regionales Wärmenetz würde eine Versorgung von Bevölkerung und Betrieben mit bezahlbarer und umweltfreundlicher Energie bedeuten. Die Tiefengeothermie bietet hierzu das mit Abstand größte Potenzial für die Wärmeversorgung", erklärte Olav Gutting. Deutschland müsse im Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaft zügig eine von Importen unabhängige und zukunftsfähige Energieversorgung sicherstellen. Regionale Wärmenetze mit Tiefengeothermie können hier ein wesentlicher Baustein sein. 
 
"Die Bedenken gegenüber der Tiefengeothermie resultieren meist aus der Sorge um Schäden an Gebäuden. Viele Bürgerinnen und Bürger befürchten, dass Sie auf eventuellen Schäden sitzen bleiben könnten. Über die Absicherungen durch den Betreiber hinaus, könnten Sicherheiten und Zusagen des Landes, beispielsweise über Landesbürgschaften, dazu beitragen, diese Sorgen und Befürchtungen abzubauen", erklärte Ansgar Mayr. In einer Anfrage an die Landesregierung erkundigt sich Ansgar Mayr, wie und wo der Schadensersatz für Schäden, die Beweislast und Versicherungspflichten geregelt sind. Von der Landesregierung will er auch wissen, ob es in Baden-Württemberg Bergbaukassen oder Stiftungen gibt, die für die Beseitigung von Schäden eintreten könnten.
 
"Außerdem rege ich an, dass die Landesregierung prüft, ob man mit Landesbürgschaften eventuelle Schäden zusätzlich absichern kann, um dadurch für mehr Sicherheit und Akzeptanz bei besorgten Bürgerinnen und Bürgern zu sorgen", so Ansgar Mayr.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Besuch bei der Deutschen Erdwärme

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Ansgar Mayr MdL und Olav Gutting MdB informierten sich in Graben-Neudorf bei der Deutschen Erdwärme über den Stand des Geothermiekraftwerks.
Zusehen sind Olav Gutting (links), Ansgar Mayr (Mitte), Lutz Stahl, Geschäftsführer der Deutschen Erdwärme GmbH (rechts)
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Ansgar Mayr MdL und Olav Gutting MdB informierten sich in Graben-Neudorf bei der Deutschen Erdwärme über Stand des Geothermiekraftwerks.
Zusehen sind Olav Gutting (links), Ansgar Mayr (Mitte), Lutz Stahl, Geschäftsführer der Deutschen Erdwärme GmbH (rechts)
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