Preis-Nachfrage-Index von billiger.de deutlich unter Vorjahresniveau – Konflikte lassen Preissteigerungen erwarten
Der Preis-Nachfrage-Index (PNI) von billiger.de liegt aktuell auf einem niedrigen Niveau und deutet erstmals seit Jahren auf eine Entspannung der Preise hin. Viele beliebte Produktkategorien sind günstiger geworden, während Lebensmittel sowie Handys ohne Vertrag weiterhin teurer bleiben.
Karlsruhe. Nach Jahren stetig steigender Preise zeichnet sich erstmals eine spürbare Entspannung ab: Der aktuelle Preis-Nachfrage-Index (PNI) von billiger.de liegt mit 91,5 Punkten deutlich unter dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Preisniveau produktübergreifend um 2,8 Prozent gesunken Die Auswertung ließ für die Verbraucherinnen und Verbraucher ein Jahr mit sinkendem Preisniveau erwarten – zumindest in weiten Teilen des Marktes. Durch den Krieg im Nahen Osten dürften die Preise für zahlreiche Produkte nun aber bald anziehen.
Beliebte Kategorien überwiegend günstiger als im Vorjahr
Ein Blick auf die einzelnen Produktbereiche bestätigt den Trend. Besonders stark gesunken ist das Preisniveau in der Kategorie Auto & Motorrad (-5,7 Prozent). Auch Computer & Software sind mit -2,2 Prozent günstiger als noch vor einem Jahr und das trotz aktuell hoher Preise für einzelne Komponenten wie etwa RAM-Speicher.
Weitere nachfragestarke Bereiche wie Fotografie, Gesundheit & Kosmetik, Haushalt, Heimwerken und Garten liegen ebenfalls unter dem Preisniveau des Vorjahres. Für Konsumentinnen und Konsumenten ergibt sich damit in vielen Alltags- und Freizeitbereichen ein günstigeres Marktumfeld.
Lebensmittel und Handys ohne Vertrag weiter teurer
Nicht alle Produktgruppen folgen dieser Entwicklung: Lebensmittel sowie Handy & Telefon bilden weiterhin die Ausnahme und liegen preislich über dem Vorjahresniveau. Gerade im Bereich der Grundversorgung bleibt der Kostendruck für viele Haushalte somit bestehen.
Preisbewusst einkaufen mit Marktdaten von billiger.de
Unsere Auswertungen zeigen, dass sich das Marktumfeld zu Jahresbeginn spürbar entspannt hatte– zumindest in großen Teilen des Konsumgütermarktes“, erklärt Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH. „Wir gehen davon aus, dass sich die in den ersten Monaten des Jahres beobachteten niedrigeren Preise im Vergleich zum Vorjahr noch eine Weile halten werden, wenn der Konflikt im Nahen Osten nicht zu lange dauert. Wer Anschaffungen plant sollte die Marktentwicklungen jetzt genau beobachten“, so Gans.
Das Vergleichsportal billiger.de unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher dabei mit umfassenden Marktdaten. Der Preis-Nachfrage-Index macht Preisentwicklungen transparent, während individuelle Preisverläufe und der Einkaufskalender die besten Kaufzeitpunkte für die 200 beliebtesten Produktkategorien im Jahresverlauf aufzeigen. Unabhängig davon gilt: Wer Preise konsequent vergleicht und den richtigen Kaufzeitpunkt wählt, kann aktuell in vielen Kategorien deutlich sparen.
Fazit: Nach Jahren der Teuerung deuten die aktuellen Zahlen erstmals auf ein Jahr mit geringerem Preisniveau hin – zumindest in vielen der besonders beliebten Produktkategorien und wenn die militärischen Auseinandersetzungen und Handelskonflikte baldmöglichst beigelegt werden.
Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com
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