Veröffentlicht am 18.05.2016   Diskurs Communication GmbH   DE

Stromfressern im Haushalt den Kampf ansagen

In Zeiten von steigenden Strompreisen lässt sich mit einigen einfachen Maßnahmen bares Geld sparen.

Kamen. Kleine Verhaltensänderungen im Alltag bieten ein enormes Potential, um den eigenen Energieverbrauch zu senken, so dass am Ende des Monats wieder etwas mehr in der Familienkasse bleibt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei verbrauchsstarken Elektrogeräten wie Kühlschränken, Backöfen und Wäschetrocknern zu. Darauf weisen Experten des Stadtwerke Energie Verbund hin.

"Viele der Elektrogeräte im Haushalt sind wahre Stromfresser und stehen an erster Stelle, wenn es darum geht, die Stromkosten in die Höhe zu treiben", weiß Jochen Grewe, Energieexperte des Stadtwerke Energie Verbund. Dies sei jedoch kein Grund zur Sorge, denn gerade im Bereich der Elektrogeräte lasse sich durch einen bewussten Umgang viel Energie einsparen.

Da wäre zum Beispiel der alte Kühlschrank im Keller, der im Sommer kühle Getränke fürs Grillen und Public Viewing liefert. Hier ist Vorsicht geboten, denn auch über kurze Zeiträume können alte Geräte sehr viel Strom verbrauchen. Es gilt daher: Der Kühlschrank sollte nicht zu viele Jahre auf dem Buckel haben und gleichzeitig immer gut gefüllt sein, da Leerräume den Stromverbrauch in die Höhe treiben.

Auch Wäschetrockner sind Stromfresser, die mit Vorsicht zu genießen sind. Daher sollte Wäsche, wenn möglich draußen an der frischen Luft oder in einem Waschkeller getrocknet werden. Das ist nicht nur billiger, sondern auch besser für die Kleidung. Wer flauschig weiche Handtücher möchte, sollte sie dann an einem Tag gesammelt in den Trockner geben.

Weiteres großes Einsparpotential bietet der zu Recht in Verruf geratene Standby-Modus bei Elektrogeräten. Die einfachste Methode hier Abhilfe zu schaffen ist immer noch, alle Geräte ordnungsgemäß abzuschalten. Möchte man diesen Aufwand vermeiden und sind mehrere Geräte zusammengeschlossen, ist der Einsatz einer sogenannten Master-Slave-Steckdosenleiste sinnvoll. Diese sorgt dafür, dass beim Ausschalten des Hauptgeräts alle anderen angeschlossenen Geräte ebenfalls ausgeschaltet werden.

Um bei der Beleuchtung Strom zu sparen bieten sich auch für den Innenraum zunehmend LED-Lampen an. Ein durchschnittlicher Haushalt hat etwa 14 Glühbirnen. Nehmen wir an, die Hälfte davon sind 60 Watt Glühbirnen und die andere Hälfte 40 Watt Birnen. Bei einer Einsparung von 70 Euro pro Jahr dauert es nur etwa anderthalb Jahre bis sich die LEDs amortisiert, also selbst bezahlt haben. Mit einem Bewegungssensor ausgestattet registrieren sie zusätzlich jede Bewegung in ihrem Erfassungsbereich und schalten das Licht nach dem Verlassen des Raumes ab. Für die Nacht kann das System dann abgeschaltet werden. Das spart noch mehr Strom.

Neben Energiesparmaßnahmen sollten Verbraucher aber auch regelmäßig einen Anbietervergleich durchführen und nach einem günstigen Ökostromtarif Ausschau halten. Vor allem der Wechsel aus der lokalen Grundversorgung zu einem günstigen Tarif eines bundesweiten Anbieters bringt meist schon eine eine ordentliche verbrauchsunabhängige Ersparnis.




Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

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