Veröffentlicht am 22.02.2017   Diskurs Communication GmbH   DE

Der Staat könnte die Stromkunden entlasten

Deutsche Energie: Die Stromsteuer ist schon lange nicht mehr zeitgemäß

Erlenbach. Der Staat ist zu einem erheblichen Teil für die Höhe der Strompreise verantwortlich und sollte für eine entsprechende Entlastung der Stromkunden in Deutschland sorgen. Dieser Auffassung ist der Geschäftsführer des bundesweiten Strom- und Gasanbieters DEG Deutsche Energie GmbH, Tillmann Raith, angesichts der jüngsten Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Im Durchschnitt wird Strom für Haushaltskunden in Deutschlands bundesweit teurer. Nach Strompreisanalyse des BDEW steigt die Stromrechnung für einen Durchschnittshaushalt 2017 um über einen Euro auf rund 85 Euro im Monat. Im Jahr 2000 musste der Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch nur etwa 40 Euro im Monat zahlen. Ursache ist aber weniger die Preispolitik der Versorger, als vielmehr das Verhalten des Staates. Einen großen Anteil haben nach Einschätzung des BDEW staatliche Steuern und Abgaben sowie die Finanzierung der Energiewende. 2017 zahlen die Bürger mit ihrer Stromrechnung mehr als 35 Milliarden Euro für Steuern, Abgaben und Umlagen. Laut BDEW steigt der Anteil an Steuern, Abgaben und Umlagen am Strompreis 2017 erstmals auf 55 Prozent.

Staat sollte Stromsteuer abschaffen

"Der Staat könnte jederzeit für eine Kostenentlastung der Kunden sorgen, indem er die eigenen Belastungen auf den Strompreis reduziert. Die Abschaffung der schon lange nicht mehr zeitgemäßen Stromsteuer, die einmal zur Stabilisierung der Sozialversicherung eingeführt wurde, wäre dazu ein erster Schritt", erklärt Tillmann Raith, Geschäftsführer der DEG Deutsche Energie GmbH. "

EEG-Umlage treibt die Preise nach oben

Den größten Anteil an den staatlich verursachten Belastungen hat mit 24 Milliarden Euro die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage). Für eine durchschnittliche Kilowattstunde Strom zahlen Haushalte nun 29,16 Cent. Über die EEG-Umlage wird vor allem der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie finanziert.

"Angesichts dieser Zahlen müssen wir auch darüber diskutieren, wie die Finanzierung der Energiewende künftig sinnvoll gestaltet werden kann. Die Kostenentwicklung kann so nicht weitergehen", so Tillmann Raith,

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Presseinformation der DEG Deutsche Energie GmbH vom 22.02.2017
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