Veröffentlicht am 27.05.2022   Diskurs Communication

Spargel gehört nicht nur in Baden-Württemberg einfach dazu

Olav Gutting MdB sprach beim traditionellen Spargelessen in Berlin über veränderte und schwierige Produktionsbedingungen

Der badische Spargel ist in ganz Deutschland beliebt. Nach Auffassung des Bundestagsabgeordneten Olav Gutting aus dem "Spargelwahlkreis" Bruchsal-Schwetzingen benötigen die Spargelbauern in Zukunft aber bessere Rahmenbedingungen

Berlin. Der badische Spargel ist in ganz Deutschland beliebt. Nach Auffassung des Bundestagsabgeordneten Olav Gutting aus dem "Spargelwahlkreis" Bruchsal-Schwetzingen benötigen die Spargelbauern in Zukunft aber bessere Rahmenbedingungen, wenn auch in Zukunft hochwertiger Spargel aus heimischem Anbau zu erschwinglichen Preisen angeboten werden soll. Darauf wies der Parlamentarier als Gastredner beim 36. Traditionellen Badischen Spargelessen in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg hin. Auf Einladung von Staatssekretär Rudi Hoogvliet trafen sich dabei wieder über 100 Journalistinnen und Journalisten aus der Bundeshauptstadt nach einer zweijährigen Unterbrechung durch die Pandemie.
 
Jede Spargel-Saison sei anders und in den letzten Jahren hatten die produzierenden Landwirte viele Probleme durch die Pandemie. Es fehlte vor allem Erntehelfern aus Südosteuropa und Osteuropa, weshalb auch große Mengen des weißen Goldes auf den Feldern nicht geerntet werden konnten. Anders war die Situation in diesem Jahr. Es gab wieder Erntehelfer und auch die klimatischen Bedingungen waren sehr gut, jedoch ging der Absatz zurück, wahrscheinlich weil für viele Menschen der Spargel doch ein Luxusprodukt ist und kein Grundnahrungsmittel.
 
"Die steigende Inflation spielt eine große Rolle. Die Preise müssten aufgrund der gestiegenen Erzeugungskosten höher sein. Die Kosten können von den Erzeugern oft nicht mehr gedeckt werden, was in der Summe dazu führt, dass viele den Anbau bereits eingestellt haben", erläuterte der Finanzexperte.
 
Laut Olav Gutting bestehen ähnliche Probleme beim Anbau von Erdbeeren in unserer Region. Discounter bieten Importware zu günstigeren Preisen an. 
 
"Je mehr billige Erdbeeren aus Südeuropa geliefert werden können, desto weniger erhalten die Landwirte aus Deutschland für ihre Waren. Diese Billigpreise können aber Landwirte aus Deutschland nicht bieten. Sie haben ohnehin mit steigenden Kosten für die Produktion, Löhne, die Energie, Logistik und auch Dünger zu kämpfen", so Olav Gutting.
 
Der Bundestagsabgeordnete befürchtet, dass diese Situation dazu führen wird, dass immer mehr Höfe schließen müssen und weitere Anbauflächen stillgelegt werden. Diese Entwicklung sei ein generelles Problem in Deutschland und liege auch an den sehr hohen Standards hierzulande.
 
"Wir sollten uns Gedanken machen, ob wir tatsächlich so viel auf Import setzten möchten oder nicht mehr dafür tun sollten, den wirtschaftlichen Anbau auf heimischen landwirtschaftlichen Flächen zu unterstützen. Immer mehr Flächen stillzulegen und auf Import zu setzen, kann nicht nachhaltig sein und wir dürfen vor allem nicht die Landwirte mit den aktuellen Herausforderungen alleine lassen", forderte Olav Gutting.
 
Der Dank von Olav Gutting galt vor allem der  Obst- und Gemüseabsatzgenossenschaft Nordbaden eG aus Bruchsal. Diese stellte wieder den badischen Spargel in erstklassiger Qualität zur Verfügung. Das weiße Gold von der OGA  sei ein  Aushängeschild für die Region, so Gutting. Korrespondierende Weine liefert die Winzergenossenschaft Winzer von Baden eG. 

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Olav Gutting beim Spargelessen

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Olav Gutting MdB

Olav Gutting ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Bruchsal-Schwetzingen in Baden-Württemberg. Er ist Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages.

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