Veröffentlicht am 07.05.2015   Diskurs Communication GmbH   DE

Die Energiepreise für die Industrie bleiben stabil

Energiepreisindex: ISPEX analysiert für Industrie und Gewerbe die Preise für Strom und Gas

Der monatlich erstellte Energiepreisindex für Strom und für Gas lag im April wieder auf dem Niveau des Februars und ist damit seit drei Monaten weitgehend stabil.

Bayreuth. Der Energiedienstleister ISPEX AG hat den ISPEX-Energiepreisindex für den Monat April veröffentlicht. Der monatlich erstellte Energiepreisindex für Strom und für Gas lag im April wieder auf dem Niveau des Februars und ist damit seit drei Monaten weitgehend stabil. Die weiteren Prognosen der Energieexperten aus Bayreuth lassen bei der Analyse der Märkte auch für den Mai nur geringe Bewegungen erwarten.

Preisniveau für Industriestrom bleibt fast unverändert

Im April ergab im Preisindex sich ein Mittelwert von 3,76 Cent je Kilowattstunde. Er lag damit 0,05 Cent je Kilowattstunde unter der Märznotierung. Ebenso wie bereits im Februar hatte der ISPEX-Energiepreisindex für Strom auch schon im März fast gleich auf diesem niedrigem Niveau gelegen.

"Den bestehenden Anzeichen für sinkende Strompreise stehen aktuell die Erholung des Öl- und des Kohlepreises entgegen. Der Kohlepreis ist in den letzten Tagen auf den Weltmärkten gestiegen. Er gilt noch immer als zuverlässigster Indikator für den Strompreis. Es spricht für die Entwicklung im Mail einiges dafür, dass sich der Strompreis-stabil seitwärts bewegt und sich im kommenden Monat dann eine eher steigende Tendenz abzeichnet", stellt Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender der ISPEX AG, in seiner monatlichen Analyse fest.

ISPEX-Gaspreisindex im Monat April weiter recht stabil

Im April hat der ISPEX-Energiepreisindex für Gas auf die im März gesunkenen Preise reagiert. Das sorgte im April für leichte Preisabschläge. Ähnlich waren die Einkaufspreise für Gas im März den noch etwas höheren Notierungen aus dem Februar gefolgt und daraufhin etwas angestiegen. Die Änderungen im April fielen jedoch mit einer Reduzierung von 2,43 Cent je Kilowattstunde auf 2,36 Cent je Kilowattstunde nur gering aus. Daher war bei den Gaspreisen nur eine Seitwärtsbewegung zu beobachten.

"Gas kann von Industrie und Gewerbebetrieben weiter günstig beschafft werden. Aufgrund der nur sehr moderaten Steigerung der Preise an den Handelsplätzen im April sollten die Energielieferanten auch im Monat Mai attraktive Beschaffungspreise für die Unternehmen anbieten können.", glaubt der Energieexperte Arnold.

"Die Einkäufer in den Unternehmen müssen jetzt den Lieferanten finden, der sich besonders günstig eingedeckt hat und bereit ist, diese Preise an seine Unternehmenskunden weiter zu geben", so Arnold. Er empfiehlt daher derzeit, eine breit angelegte Ausschreibung durchzuführen, statt nur mit dem bestehenden Lieferanten in Verhandlungen zu treten.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

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