Veröffentlicht am 09.08.2017   Diskurs Communication GmbH   DE

Mittelstandspolitik zwischen Digitalisierung und Bürokratieabbau

CDU Mittelstandsvereinigung Nordbaden mit neuen und bewährten Kräften

Baden-Baden (js). Als deutlich hörbare Stimme des Mittelstandes in Baden-Württemberg will die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Nordbaden (MIT) die Interessen der nordbadischen Unternehmen gegenüber der Politik im Land vertreten. Das machten die Redner aus der Politik beim Bezirksmittelstandstag der MIT im Kloster Lichtental in Baden-Baden deutlich.

Der Landesvorsitzende der MIT, Daniel Hackenjos, leitete den Mittelstandstag mit Neuwahlen als Tagungspräsident souverän und gab in seiner Rede auch politische Schwerpunkte vor. "Beim Bürokratieabbau für die mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe im Land muss Baden-Württemberg noch schneller vorangehen. Das ist ein Kernanliegen der Mittelständler im Land", erklärte der MIT-Landeschef.

Die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Katrin Schütz, macht in ihrem Grußwort an die rund 80 Delegierten deutlich, dass Baden-Württemberg ein wirtschaftlich erfolgreiches Land ist, das zu den stärksten Wirtschaftsregionen in Europa zählt. Dies sei vor allem dem Mittelstand zu verdanken. In der aktuellen Landeregierung setze sich die CDU daher besonders für die Belange der Unternehmen und Handwerker im Land ein.

Der Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker sieht ein der Digitalisierung eine der größten Herausforderungen, aber auch große Chancen für den Mittelstand. In seinem Grußwort erläuterte er die bundespolitischen Rahmenbedingungen der Digitalisierung und forderte den raschen Ausbau der Infrastruktur für schnelles Internet im Land. "Der zügige und flächendeckende Breitbandausbau, auch in ländlichen Gebieten, ist für den Erfolg der Wirtschaft auch hier in der Region unabdingbar", so der Parlamentarier.

"Wir müssen die wirtschaftspolitischen Interessen künftig noch stärker vertreten und die CDU sollte in einer neuen Bundesregierung endlich auch einmal wieder das Wirtschaftsministerium übernehmen", forderte schließlich der nordbadische MIT-Bezirksvorsitzende Rolf Buttkus. Er lobte die historisch niedrige Arbeitslosigkeit, die stabile Konjunktur und die Beschäftigung auf Rekordniveau. Dies sei der CDU-geführten Bundesregierung und allem den vielen mittelständischen Unternehmen zu verdanken. Man dürfe sich auf den Erfolgen aber nicht ausruhen. Er will sich daher beispielsweise für die Wiedereinführung des Meisterbriefs, die Befreiung der Praktika vom Mindestlohn und eine fairere Besteuerung für Bürger und Unternehmen einsetzen.

Die Mittelständler hatten Rolf Buttkus zuvor erneut zu ihrem Bezirksvorsitzenden gewählt. Ihm stehen in den nächsten zwei Jahren Alexander Fleck, Inga Sarnow und Markus Schindele als stellvertretende Vorsitzende zur Seite. Schatzmeister bleibt Otto Hemberger. Zum Schriftführer wurde Dirk Walter und zum Pressesprecher Jürgen Scheurer gewählt. Der bisherige Schriftführer Tilo Müller übernimmt die Aufgabe des Internetreferenten. Komplettiert wurde der Vorstand durch die Wahl von 15 Beisitzern. Rolf Buttkus bedankte sich bei allen bisherigen Vorstandsmitgliedern, darunter sein langjähriger Stellvertreter Gregor Wick und verabschiedete sie unter dem Beifall der Delegierten.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

MIT Bezirksvorstand Nordbaden 2017

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MIT Bezirksvorsitzender Rolf Buttkus

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Mittelstandspolitik zwischen Digitalisierung und Bürokratieabbau

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