Veröffentlicht am 25.03.2020   Diskurs Communication GmbH   DE

PV-Dachanlagen sind durch Corona in Gefahr

WIRSOL Roof Solutions fordert die Aufhebung des Solardeckels ein

Waghäusel/Berlin. Das Coronavirus beeinflusst inzwischen massiv eine Vielzahl politischer Entscheidungen. Das sorgt aktuell auch für Unruhe in der Solarbranche. Die Unternehmen sorgen sich um das Auslaufen der Förderung für Dachanlagen. Die WIRSOL Roof Solutions aus Waghäusel fordert nun eine kurzfristige Regelung zur Aufhebung des Solardeckels.

Die Bundesregierung hat sich zwar bereits im Herbst 2019 im Rahmen Klimapakets auf ein Aufheben des Solardeckels geeinigt. Umgesetzt ist die Einigung bisher nicht, weil die Aufhebung mit einer Lösung im Streit um die einheitlichen Abstandsvorgaben für die Windkraft verbunden wurde.

Nun bestimmt der Umgang mit der Coronakrise die politische Agenda. Dies könnte dazu führen, dass durch die Überlagerung aller politischen Entscheidungen durch die Corona-Pandemie die Aufhebung des Solardeckels verschoben wird. Neue Anlagen bis 750 kW würden dann keine staatlich garantiere Einspeisevergütung für das Einspeisen des Stromes aus dem EEG erhalten. Diese ist für die Projektfinanzierung aber unerlässlich.

Die kritische Marke von 52.000 Megawatt könnte bald erreicht werden

Die installierte Solarleistung lag nach den Zahlen der Bundesnetzagentur von Anfang März zuletzt bei 49.500 Megawatt. Somit könnte die Marke des Solardeckels von 52.000 Megawatt bald erreicht werden.

„Wann die Grenze erreicht wird, lässt sich schwer sagen, denn angesichts des drohenden Förderendes sind Vorzieheffekte zu erwarten, andererseits dürfte sich die aktuelle Coronakrise auch auf den Solarzubau auswirken, da teilweise Personal oder Bauteile fehlen“, erläutert Markus Wirth, Geschäftsführer von WIRSOL Roof Solutions.
 
Aufhebung des Solardeckels soll mit Corona-Paketen beschlossen werden

"Die Solarbranche braucht jetzt ein klares Signal, sonst geraten die Betriebe zusätzlich zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in noch größere Schwierigkeiten", so Wirth.

Nach Auffassung von Markus Wirth braucht die Branche eine schnelle Lösung. Die Bundesregierung könne beispielsweise den Deckel im Rahmen der verschiedenen Corona-Pakete für die Wirtschaft aufheben. Lange Verhandlungen seien dann nicht nötig, da sich die Bundesregierung im Klimapaket ja bereits zur Aufhebung des Deckels entschieden haben.

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Kohlenmischhalle Dinslaken

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Markus Wirth

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Markus Wirth, Geschäftsführer
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PV-Dachanlagen sind durch Corona in Gefahr

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Die Wirsol Aufdach GmbH mit Sitz in Waghäusel plant, baut und betreibt Photovoltaikanlagen für Gewerbe, Industrie und Privatkunden. Das Angebot umfasst neben Aufdachanlagen auch Batteriespeicherlösungen, Betriebsführung und Wartung (O&M), sowie Direktvermarktung in PV-Projekte. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung, über 17.000 installierten Anlagen und mehr als 1.700 MWp realisierter Leistung zählt Wirsol zu den erfahrensten Photovoltaik-Spezialisten in Deutschland. Das Unternehmen ist Teil der DCC Energy Germany.

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