Veröffentlicht am 26.10.2023   organize communications gmbh   DE

Pressemitteilung Neiss Weine: Aus der Spitze an die Spitze

Burgweg und Schwarzer Herrgott ab November erhältlich

Kindenheim, Oktober 2023 – Auf der Karte betrachtet liegt das Weingut Neiss dort, wo die beiden Rieslinge Burgweg und Schwarzer Herrgott sich qualitativ bewegen: An der – nördlichen – Spitze der Pfalz. Die handverlesenen Trauben stammen aus höher gelegenen Lagen, die für ihren hohen Kalkanteil bekannt sind und dadurch besonders mineralische Weine hervorbringen. Beide tragen die gradlinige Handschrift von Axel Neiss und sind dennoch klar zu unterscheiden. Seit der erfolgreichen Einführung des Schwarzen Herrgotts im vergangenen Jahr bilden sie eine kongeniale Doppelspitze. Der Jahrgang 2022 ist ab November erhältlich. 

Leidenschaft und Begeisterung viel angepackt und verändert hat. Dazu zählt auch das große Thema Nachhaltigkeit, das Axel Neiss als Gründungsmitglied von FAIR'N GREEN bereits 2013 fest im Betrieb verankert hat und konsequent umsetzt. Glücklich macht ihn die Tatsache, dass sich der Norden der Pfalz mit exzellenten, eigenständigen Weinen etabliert hat, was eindeutig auf die idealen Bedingungen sowie die einmalige Kombination aus Klima und extrem kalkhaltigen Böden zurückzuführen ist. Nur wenige Fachleute wissen, dass der Kalkanteil in seinen durchweg naturnah bewirtschafteten Lagen rund um Kindenheim nochmals deutlich höher ist als anderswo. In den Spitzenlagen liegt der Aktivkalkgehalt bei bis zu 33 Prozent. Mit dem aktuellen Jahrgang 2022 präsentiert Axel Neiss seinen 25. Jahrgang. Mit der Lage Schwarzer Herrgott, der nördlichsten Lage des Weingutes, im begehrten Zellertal sicherte sich Axel Neiss ein Filetstück, das perfekt zu seiner Weinphilosophie passt. Die mehr als 20 Jahre alten Riesling-Weinreben wachsen auf einem Kalksteinplateau auf 170 bis 250 Metern Höhe (NHN). Als einzige Lage ist diese komplett nach Süden ausgerichtet und sorgt dafür, dass die Blüte – verglichen mit benachbarten Lagen der Nordpfalz – früh beginnt. Die Trauben belohnen diese extra Zeit mit Tiefe und Struktur. Am 30. September konnten sie bei herbstlichen Temperaturen von Hand und in mehreren Durchgängen gelesen werden. Sanft angequetscht blieben die Trauben 15 Stunden auf der Maische. Der größte Teil wurde danach im Edelstahl ausgebaut, kleinere Teile in gebrauchten Barriquefässern – ganz natürlich ohne Vorklären und Zusatz von Reinzuchthefe. Im Mai 2023 wurden beide Teile sorgsam cuvéetiert und bis zur Füllung Ende Juni für maximale Frische auf der Feinhefe belassen. Der 2022er Jahrgang des Schwarzen Herrgotts bringt eine salzige Mineralität und ein straffes Säuregerüst mit. Erstaunlich hell in der Farbe, gleichzeitig konzentriert und ganz klar in den Aromen. Am Gaumen ist er geprägt von einer eleganten Kühle, die Frucht hält sich im Hintergrund mit Noten von Birne und Ananas. Schon heute macht dieser druckvolle Wein viel Freude. Es lohnt sich jedoch, ihm noch etwas Zeit zum Reifen zu geben, um das volle Spektrum zu genießen. 

Sein Gegenspieler, der Spitzenriesling Burgweg, kommt aus dem gleichen Keller und trägt eindeutig die Neiss‘sche Handschrift. Im Glas sind sie jedoch nicht zu verwechseln. Der Burgweg, dessen Trauben aus der ältesten Lage des
Weingutes stammen, zeigt sich mit einem vollen, extraktreichen Körper, mit Cremigkeit und reifen Aromen von Weinbergspfirsich und Mirabelle. Aufgrund der klimatischen Unterschiede wurden die kerngesunden Trauben am 22. September, acht Tage früher als im Zellertal, gelesen. Um die Aromen und Struktur, die für die Kraft und Fülle des Weins sorgen, bestmöglich aus den Trauben zu extrahieren, gab das Team um Axel Neiss auch diesem Riesling 15 Stunden Maischestandzeit. Anders als beim Schwarzen Herrgott erfolgte der Ausbau ausschließlich in gebrauchten Barriquefässern. Durch die individuellen Arbeitsweisen im Keller, viel mehr aber bereits durch das jeweilige Terroir und Mikroklima, zeigen sich die beiden Spitzenweine so unterschiedlich. Nur fünf Kilometer Luftlinie von der Lage Schwarzer Herrgott entfernt befindet sich im Schutz eines alten Steinbruchs die Lage Burgweg in Kindenheim. Dort herrscht ein einzigartiges Mikroklima. Aufgrund der windoffenen Höhenlage, dem wärmespeichernden und massiv kalksteinhaltigen Boden liegen ausgezeichnete Wachstumsbedingungen für die teilweise 50 Jahre alten Riesling-Reben vor. 

Im Weingut ist man überzeugt, dass die Lage auch ideale Voraussetzungen für Spätburgunder bietet und pflanzte 2021 französische Reben, die zukünftig einen weiteren Spitzenwein hervorbringen sollen. Die einjährig vorgezogenen Reben stammen aus dem Burgund und lieferten 2022 bereits vielversprechende Trauben. 2025 möchte das Weingut den ersten Wein präsentieren. Es wird also auch in den kommenden 25 Jahren spannend bleiben rund um Axel Neiss und sein FAIR'N GREEN zertifiziertes Weingut. 

Beide Spitzen-Rieslinge sind ab November 2023 direkt ab Weingut sowie im Fachhandel erhältlich, Zeller Schwarzer Herrgott zum Preis von 39€ (UVP), Burgweg zum Preis von 30€ (UVP).

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

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