Veröffentlicht am 20.03.2025   organize communications gmbh   DE

Stillstand unmöglich

Daniel Schimkowitsch macht die Erbse zur Prinzessin

Deidesheim - Im vergangenen Jahr feierte Daniel Schimkowitsch sein 10-jähriges Jubiläum im L.A. Jordan und vor wenigen Wochen wurde der Zwei-Sterne-Koch 40 Jahre alt. „Angekommen" zu sagen wäre vorschnell, denn angekommen ist er nie, und doch tragen seine Gerichte eine immer deutlichere Handschrift. Unaufgeregt und doch stilsicher stellt er sorgfältig ausgewählte Produkte in ihrer reinsten Form in den Mittelpunkt. Neben den Klassikern wie Kaisergranat, Kinmedai und Kaviar, die ihn berühmt gemacht haben, finden Raritäten wie Tränenerbsen und Wiederentdeckungen wie Seeforelle, Königskrabbe und Wildhase immer mehr Beachtung. Seine handwerkliche Perfektion macht sie zu Protagonisten. Seine Kreativität lässt sie immer wieder in neuem Licht erscheinen. Was dabei herauskommt, ist unvorhersehbar, abwechslungsreich und sorgt für überzeugend eigenständige Geschmackserlebnisse.  

Von sich selbst erwartet Daniel Schimkowitsch nicht weniger als von jeder einzelnen Zutat seiner Gerichte: höchste Perfektion und ein eigenes, unverwechselbares Profil bei einem Höchstmaß an Vielseitigkeit. Den Spitznamen Mr. Kaisergranat hat er zwar von seinem Kollegen und Freund Jan Hartwig. Aber es wäre falsch, ihn darauf zu beschränken. Zwar ist der Kaisergranat fast immer fester Bestandteil seiner Menüs, aber ein Kaisergranat-Signature-Gericht sucht man vergeblich. Vielmehr spielt Daniel Schimkowitsch, der die Schalentiere als Erster lebend nach Deutschland brachte, mit diesem perfekten Grundprodukt phantasievoll die ganze Klaviatur der Haute Cuisine. Je nachdem, ob er Trüffel mit Kaffee-Reduktion und Sudachi oder Mais mit Nussbutter dazu serviert, eröffnen sich immer wieder neue Dimensionen rund um den auf den Punkt gegarten Kaisergranat.

Jedes Produkt hat seinen besonderen Stellenwert und trägt seinen Teil zum Gelingen des gesamten Menüs bei. So auch der leuchtend rote Kinmedai, ein Fisch aus Japan, der in Deutschland auf kaum einer Speisekarte zu finden ist. Daniel Schimkowitsch und sein Team beziehen ihn von den Azoren und haben ein eigenes Dry-Aging-Verfahren entwickelt, um die Aromen noch besser herauszuarbeiten. Ob aus dem Meer oder vom Land, außergewöhnliche Produkte in Spitzenqualität als Erster in Deutschland zu veredeln, ist für ihn ein besonderer Ansporn. Seine Gäste vertrauen diesem besonderen Gespür und seinem Ideenreichtum und können sich über viel Bewegung auf der Speisekarte freuen. Gerade auch bei heimischen Produkten wie Karpfen oder Wildhase weiß Daniel Schimkowitsch immer, von wem er die besten Produkte bekommt. Folgerichtig bleibt er seinen wenigen Lieferanten lange treu und pflegt ein freundschaftliches Verhältnis. Zusammen mit Grischa Euler von Kochstoff, der mit ihm schon den Kaisergranat nach Deutschland brachte, findet er auch im Bereich Flora und Fauna immer wieder neue, begehrte Spitzenprodukte. Im kommenden Frühjahr können sich die Gäste in Deidesheim zum Beispiel wieder auf ein Gericht mit den seltenen Tränenerbsen freuen, die im April im Baskenland ihre kurze Saison haben und nicht umsonst auch „grüner Kaviar“ genannt werden. „Die Schale der Tränenerbsen ist sehr dünn und empfindlich und muss daher mit großer Vorsicht behandelt werden. Aber gerade das macht sie auf dem Teller so besonders: Wenn die Schale im Mund aufplatzt, entsteht ein explosionsartiges Gefühl, Saft und Zucker werden gleichzeitig freigesetzt. Die Erbse ist in ihrer aromatischen Dichte außergewöhnlich und gleichzeitig das Urprodukt schlechthin“, beschreibt Daniel Schimkowitsch die kleinen Geschmackswunder. „Warum sollte ich daraus eine Creme oder einen Schaum machen, wenn die Urprodukte in Textur und Aroma so viel zu bieten haben?“ 

„Schimkow.TISCH“ für Spontane 
In der Pfalz fühlt sich der gebürtige Münchner mittlerweile zu Hause. Mit Leidenschaft und Ausdauer hat er sich hier einen Platz an der gastronomischen Spitze erarbeitet. Dazu gehörte auch, manche Ideen und Visionen zu verwerfen und gemeinsam mit dem Team neue Konzepte zu entwickeln, wie zum Beispiel die L.A. Jordan Lounge, die vor wenigen Monaten als Ergänzung zum Restaurant eröffnet wurde. In einem separaten Raum finden bis zu 16 Personen an einer speziell angefertigten, langen Tafel Platz. Dieser „Schimkow.TISCH“ ermöglicht es, ohne besonderen Anlass und langfristige Reservierung in den Genuss der Küche zu kommen. Serviert werden Gerichte aus der aktuellen Speisekarte und Schimkowitsch-Klassiker wie das Kaviargericht „Carbonara“, „Verkohltes Rind“ oder „Zweierlei von norwegischer Langustine“. „Wir haben viele Gäste, die gerne öfter kommen, aber nicht immer das ganze Menü möchten. Hier in der neuen Lounge bekommen sie die Möglichkeit, selbst auszuwählen. Diese Flexibilität kommt sehr gut an“, sagt Daniel Schimkowitsch. Die komplette Rückwand der Lounge besteht aus Weinkühlschränken, hinter deren Glastüren die erlesene Weinauswahl zu sehen ist. Sommelier Stephan Nitzsche kennt sich in Daniels Geschmackswelt bestens aus und findet zu jedem Gericht den passenden Wein – ob von den Schwesterweingütern aus der Pfalz oder von renommierten Weingütern aus aller Welt, ob im Glas oder in der Flasche.

Über das L.A. Jordan
Das Zwei-Sterne-Restaurant L.A. Jordan befindet sich im restaurierten historischen Anwesen des Hotels Ketschauer Hof, einem luxuriösen Boutique-Hotel im bekannten Pfälzer Weinort Deidesheim. Seit 2014 ist Daniel Schimkowitsch für die mehrfach ausgezeichnete Küche verantwortlich, die sich vor allem auf Fisch, Schalen- und Krustentiere von höchster Qualität konzentriert. Die beiden Gasträume sind jeweils mit einem zurückhaltend modernen Interieur ausgestattet, präsentieren sich jedoch mit unterschiedlichen Atmosphären. Der klassisch elegante Restaurantbereich zeichnet sich durch weiße Tischdecken und ein stimmungsvolles Lichtkonzept aus. Die Sandsteinsäulen erinnern an die lange Geschichte des Hauses. Im angrenzenden Wintergarten fällt der Blick sofort auf die auffällige Designerwand, die durch ihre Gestaltung Bezug auf die Küchenphilosophie sowie die drei Schwesterweingüter nimmt. Unterschiedliche Materialien, warme, erdige Farben und ein Blick nach außen geben dem Raum ein gemütliches Ambiente. Im Sommer kann man die Zwei-Sterne-Küche auf der wunderschönen Terrasse genießen. Unterstützt wird Daniel Schimkowitsch von Sommelier Stephan Nitzsche, der mehr als 1.200 Weine verantwortet und immer die passende Empfehlung zur außergewöhnlichen Geschmackswelt des L.A. Jordan kennt. Von Mittwoch bis Sonntag ist das Restaurant abends geöffnet und bietet Genuss in 5, 6 oder 7 Gängen. 

Neuss - Veröffentlicht von myconvento.com

Weitere Meldungen

70 Jahre sortenreiner Sauvignon Blanc in Terlan

Terlan, Mai 2026. Sauvignon Blanc hat in Terlan eine besondere Geschichte. Nachweislich ist die Rebsorte hier seit 1905 im Anbau und seitdem fester Bestandteil der Terlaner Cuvée. Schon 1956 kelterte die Cantina Terlan einen der ersten sortenreinen Sauvignon Blancs Südtirols und setzte damit ein Zeichen für das große Potenzial der Rebsorte in Südtirol. 2026 feiern zwei Weine Jubiläum und bestätigen den Erfolg dieser Weitsicht: 30 Jahre Quarz und 70 Jahre Winkl. Beide Weine stehen auf unterschiedliche Weise für einen Sauvignon Blanc Stil, der das Renommee der Cantina Terlan weit über Südtirol hinaus mitbegründet hat. Mit Sebastian Stocker begann 1956 ein neues Kapitel für den Sauvignon Blanc in Südtirol. Als langjähriger Kellermeister der Cantina Terlan erkannte er früh das außergewöhnli...

Pressemitteilung: Sechs neue Gerolsteiner WeinPlaces ausgezeichnet

Gerolstein, April 2026. Wein verbindet – Menschen, Regionen und besondere Orte. Mit der Aufnahme von sechs neuen WeinPlaces setzt die Gerolsteiner Initiative auch 2026 ein starkes Zeichen für die Vielfalt und Qualität der deutschen Wein-Gastronomie. Die diesjährigen Auszeichnungen gehen nach Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Herford, Mainz und Mayschoß an der Ahr.Obwohl die Initiative unverändert bundesweit aktiv ist, fällt in diesem Jahr die geografische Nähe der WeinPlaces zueinander auf – im Westen und in der Mitte Deutschlands. Ob direkt im Weinbaugebiet Rheinhessen, urbanen Hotspots wie Düsseldorf und Frankfurt oder Hidden Champions wie Herford: Die ausgewählten WeinPlaces zeigen, wie lebendig und dynamisch sich die Weinszene vielerorts entwickelt. Die offizielle Aufnahme in die ...

WG Zeutern stellt Weichen für Zusammenarbeit mit der Markgräfler Winzer eG

Ab dem Jahrgang 2026 arbeiten die WG Zeutern und die Markgräfler Winzer eG in einer neuen Struktur zusammen. Ziel der Kooperation ist es, Prozesse im badischen Weinbau effizienter zu gestalten und den Weinbau im Kraichgau langfristig zu stärken. Die Traubenannahme bleibt in Zeutern, die Verarbeitung erfolgt künftig in Efringen-Kirchen. Durch die Integration von 93 Hektar Rebfläche erweitert die Markgräfler Winzer eG ihr Portfolio und stärkt ihre regionale Basis.

Genuss als Chefsache

Deidesheim, März 2026 – Genuss neu denken, erleben und verstehen: Mit dem neuen Eventformat „Chefsache“ verknüpft Ole Leidner, Geschäftsführer des Ketschauer Hofs, Kulinarik, exklusive Weinerlebnisse und Einblicke hinter die Kulissen. Die Gäste erleben handwerkliche Leidenschaft, kulinarische Highlights und persönliche Einblicke, die sonst verborgen bleiben – spannend für Genussmenschen, motivierte Unternehmer und Entscheider. Die Bandbreite von Genussveranstaltungen rund um den Ketschauer Hof ist groß und bei Gästen beliebt: Kochkurse, Themenabende und Weinverkostungen sorgen für Abwechslung und saisonalen Genuss. Um neue Zielgruppen zu erschließen, entwickelt das Team um Ole Leidner nun ein zeitgemäßes, ganzheitliches Format, das Genuss mit persönlicher Führung, Storytelling und unter...

Für die oben stehende Pressemitteilung sowie möglicher Mediadateien ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo rechts) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton und Informationsmaterialien. Die Convento GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Convento GmbH gestattet.