Kategorie: Vereine & Verbände
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Eier: Es geht auch ohne Gentechnik
22.08.2014
DE

Hamburg, 21.8.2014 - Die Mehrheit der größten Eierproduzenten und Vermarkter in Deutschland gewährleistet weiterhin eine gentechnikfreie Fütterung ihrer Hühner. 24 der 27 befragten Unternehmen produzieren ausschließlich Eier ohne Gentechnik. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Greenpeace. Damit bleibt ein bedeutender Teil der tierischen Produktion frei von Gen-Futter. „Das ist ein wichtiger Erfolg! Die Verbraucherproteste der letzten Monate zeigen nun Wirkung. Die Eierbranche belegt, wer ohne Gentechnik füttern will, der kann das auch“, sagt Stephanie Töwe, Gentechnik-Expertin von Greenpeace. Anfang des Jahres sah es noch ganz anders aus: Im Februar kündigte der Zentralverband d...

Partner von MISEREOR vertritt Bürgerkriegs-Opfer
22.08.2014
DE

Aachen, 21.08.2014 - Das Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR begrüßt die Teilnahme von Leyner Palacios als Opfervertreter bei den Friedensverhandlungen zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Palacios ist selbst Angehöriger von Opfern des Angriffs auf das Dorf Bojayá, bei dem am 2. Mai 2002 119 Zivilisten bei einer Auseinandersetzung zwischen der FARC und Verbänden der Paramilitärs getötet wurden. Heute leitet er die Regionalkoordination Pazifik, ein Netzwerk aus kirchlichen Institutionen und Basisorganisationen, das sich im Westen des Landes für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt und seit acht Jahren von MISEREOR gef...

Kohleschlamm stoppen – unsere Spree retten!
20.08.2014
DE

Berlin, 19.8.2014 - Mit einem 10 mal 9,5 Meter großen Banner an der Fassade und rostrotem Schlamm im Eingang des Roten Rathauses protestieren Greenpeace-Aktivisten gegen die fortschreitende Verockerung der Spree. Die 35 Umweltschützer fordern den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf, sich aktiv gegen den gewässerschädigenden Abbau von Braunkohle in Brandenburg einzusetzen. Berlin hat eine in der Landesverfassung festgesetzte Pflicht, die natürlichen Lebensgrundlagen der Bürger - wie die Wasserqualität - zu schützen. Der Neuaufschluss des Tagebaus Welzow-Süd II in der Lausitz würde diese jedoch gefährden. „Herr Wowereit muss jetzt den umweltschädlichen Braunkohletagebau...

Braunkohleprotest geht auf die Straße
09.08.2014
DE

Berlin, 8.8.2014 - Mit einer Menschenkette und einem Demonstrationszug vom Lausitzer Platz bis zur Warschauer Straße protestieren Umweltschützer von Greenpeace, den Naturfreunden Deutschlands, BUND, Campact, Anti-Atom Berlin, dem Berliner Energietisch und anderen Organisationen heute ab 16 Uhr gegen klimaschädliche Energiegewinnung aus Braunkohle. Die Kohlegegner wollen gemeinsam ein Zeichen setzen gegen die Energiepolitik der Bundesregierung. „Kanzlerin Merkel sieht weiter tatenlos zu, wie deutsche Kohlekraftwerke klimaschädliches CO2 ausstoßen und in der Lausitz sogar zusätzliche Braunkohletagebaue beschlossen werden“, sagt Susanne Neubronner, Energieexpertin von Greenpeace. „Ganze Landstr...

Open Boat: Greenpeace-Schiff legt in Büsum an
09.08.2014
DE

Hamburg, 8.8.2014 - Unter dem Motto „SOS - Rettet unsere Meere!“ legt das Greenpeace-Schiff Beluga II am Samstag im Hafen von Büsum an (Hafenbecken 2 am Fischerkai). In der Zeit von 10.30 Uhr bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr können Besucher auf Führungen das 34 m lange Segelschiff erkunden. Zusätzlich finden sie vor Ort eine Ausstellung über verschiedene Stationen der Beluga II zum Schutz der Meere. Greenpeace-Aktivisten schufen beispielsweise vor Sylt, aber auch vor der Küste Polens und der Niederlande eigene Schutzgebiete, in dem sie von Bord des Schiffes Felsbrocken im Meer versenkten. Im Jahr 2011 waren im Rahmen der ‚Kids for Oceans‘-Tour drei Kinder mit der Beluga II unterwegs und samm...

Walblut an deutschen Fischprodukten
04.08.2014
DE

Hamburg, 2.8.2014 - Für den Schutz der Finnwale werden seit heute Vormittag Greenpeace-Ehrenamtliche in Berlin, Hamburg, Lübeck, München und 16 weiteren Städten aktiv. Sie informieren Verbraucher über die Verbindungen der Fischmanufaktur „Deutsche See“ zur isländischen Walfangindustrie. Infostände befinden sich vor ausgewählten Supermärkten mit einem Deutsche See-Sortiment, zum Beispiel Edeka, Real und Kaiser‘s Tengelmann. „Deutsche See hat vor wenigen Jahren den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten – und macht nun Geschäfte mit einer isländischen Firma, die in das Walfanggeschäft verstrickt sind“, sagt Dr. Sandra Schöttner, Meeresexpertin von Greenpeace. „Wir fordern Deutsche See auf, k...

Fischmanufaktur mit Verbindung zum Walfang / Aktivisten protestieren bei Deutsche See
04.08.2014
DE

Bremerhaven, 1.8.2014 - „Keine Geschäfte mit Walfängern“ fordern heute Morgen 15 Greenpeace-Aktivisten an der Firmenzentrale der Fischmanufaktur „Deutsche See“. Die Umweltschützer haben eine stählerne Walskulptur mit der Aufschrift „Save the whales“ vor dem Gebäude aufgebaut und informieren die Mitarbeiter. Das Kunstwerk ist vier Meter hoch, 2,5 Meter breit und wiegt 8,7 Tonnen. Anlass für den Protest sind die Verbindungen von Deutsche See zum isländischen Walfang: Der größte deutsche Fischimporteur bezieht Fisch von dem isländischen Fischereiunternehmen „HB Grandi hf“, das personell und über Kapitalanteile mit der Walfangfirma „Hvalur hf“ verknüpft ist. (http://www.greenpeace.de/walfang) ...

Jahrespressekonferenz: MISEREOR zieht Bilanz
31.07.2014
DE

Bonn, 30. Juli 2014 - MISEREOR hat im vergangenen Jahr ein insgesamt stabiles Spendenergebnis verzeichnet. Dem Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit standen für seine Projekt- und Lobbyarbeit in mehr als 90 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas 179,3 Millionen Euro zur Verfügung. Das erklärte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Monsignore Pirmin Spiegel am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz seiner Organisation in Bonn. Der Rückgang der Einnahmen bei der Position "Kollekten und Spenden" um 3,9 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr sei im Wesentlichen damit zu erklären, dass im Jahr 2012 eine Sonderkollekte für Ostafrika und größere Erbschaften zusätzliche Gelder erbracht hätten, erläu...

MISEREOR weitet Flüchtlingshilfe im Irak aus
28.07.2014
DE

Aachen, 26.07. 2014 - Mit einer Nothilfe von 55.000 Euro weitet MISEREOR die Unterstützung für irakische Flüchtlinge weiter aus, die vor dem Terror der Organisation "Islamischer Staat" (IS) aus Mossul und Umgebung geflüchtet sind. In Erbil, der Hauptstadt des kurdischen Autonomiegebiets, wird das Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit der Erzdiözese Erbil Notunterkünfte für christliche Flüchtlingsfamilien bereitstellen. Insgesamt unterstützt MISEREOR die vor der IS geflohenen Menschen mit 245.000 Euro. Partnerorganisationen verteilen Nahrungsmittel und Medikamente, bieten Schulunterricht und psychosoziale Betreuung an. "Noch ist die Lage im Nordirak stabil. Doch die hohe A...

Gaza: MISEREOR-Soforthilfe für Schwerverletzte und traumatisierte Kinder
24.07.2014
DE

Aachen, 23. Juli 2014 - Mit einer Nothilfe in Höhe von 50.000 Euro unterstützt das Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR Schwerverletzte und traumatisierte Kinder in Gaza. "Mitarbeiter unserer Partnerorganisation berichteten von einer stetig steigenden Zahl an Toten und Verletzten, darunter zahlreiche Kinder", so MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. Doch viele Krankenhäuser wurden schwer beschädigt. Es gibt kaum noch Medikamente und Verbandsmaterial. Die Stromversorgung ist häufig unterbrochen - und damit der Betrieb medizinischer Geräte sowie die Kühlung lebenswichtiger Medikamente. MISEREOR hilft gemeinsam mit der langjährigen katholischen Partnerorganisation...

Dramatische Flüchtlingssituation im Irak: MISEREOR hilft Flüchtlingen und ruft zu Spenden auf
22.07.2014
DE

Aachen, 18.07.2014 - Aus dem Norden des Irak berichten MISEREOR-Partner von einer dramatischen Zuspitzung der Flüchtlingssituation. Innerhalb von wenigen Tagen sind aus den irakischen Städten Mossul, Falludschah, Tikrit und anderen umkämpften Regionen insgesamt über 600.000 Menschen in den kurdischen Teil des Irak geflüchtet. Auch aus Syrien strömen nach wie vor Tausende Menschen in das Gebiet. „Das ist, als hätte Deutschland innerhalb kürzester Zeit zehn Millionen Flüchtlinge aufgenommen“, erklärt MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. „Noch bei meinem letzten Besuch vor vier Monaten war die Situation in den Flüchtlingslagern, in denen vor allem syrische Flüchtlinge Schutz gesu...

MISEREOR gratuliert Bischof Kräutler zum 75. Geburtstag
12.07.2014
DE

Aachen, 11.07.2014 - Zu seinem 75. Geburtstag am 12. Juli gratuliert das Entwicklungshilfswerk MISEREOR seinem langjährigen Partner Erwin Kräutler, Bischof der Amazonas-Prälatur Xingu, ganz herzlich. "Es ist uns eine große Freude, zu diesem Anlass unsere Dankbarkeit für Ihr großes Engagement für die indigenen Völker Brasiliens auszudrücken. Für uns ist Ihr Name verbunden mit einer Kirche, die sich für die Armen einsetzt", schreibt MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon in seinem Gratulationsbrief an Kräutler. Seit fast 50 Jahren berichtet Erwin Kräutler aus dem Alltagsleben der Armen heraus und ist so bedeutender Brückenbauer zwischen der lateinamerikanischen und der euro...

Meeresschützer protestieren gegen Zerstörung der Ozeane
01.06.2014
DE

Bremen, 19.5.2014 - Gegen den fortschreitenden Raubbau an den Weltmeeren protestieren Aktivisten von Greenpeace und einem breiten Bündnis von Organisationen heute zu Beginn der EU-Konferenz zum europäischen Tag der Meere. Die Aktivisten haben vor den Bremer Messehallen eine fünf Meter hohe Skulptur errichtet. Eine Tiefsee-Förderplattform, ein Öltanker, ein Fischerei-Trawler und verrostete Atommüllfässer stellen übereinandergestellt die “Bremer Stadtmusikanten der Meereszerstörung“ dar. Auf Bannern steht in englischer und deutscher Sprache “Rettet unsere Meere“. „Tiefseebergbau, Hochseefischerei und Ölförderung zerstören die Ozeane. Die EU muss den Industrie-Wildwuchs stoppen und endlich funk...

Greenpeace: Atomkonzerne machten Milliardengewinne mit Rückstellungen
18.05.2014
DE

Hamburg, 13. Mai 2014 - Mit den Atomrückstellungen in Höhe von rund 36 Milliarden Euro erwirtschafteten die Atomkonzerne RWE und Co. vermutlich Gewinne von rund 68 Milliarden Euro. Dies geht aus einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace aus dem Jahr 2010 hervor. RWE, Eon, Vattenfall und EnBW nutzten einen erheblichen Wettbewerbsvorteil der derzeitigen Rückstellungspraxis. Die Konzerne konnten das Geld für Investitionen nutzen, ohne dafür Zinsen und Steuern zu zahlen. „Es ist aberwitzig, dass die Energieriesen jetzt alle Verantwortung für ihre atomaren Hinterlassenschaften abgeben wollen, nachdem sie dicke Gewinne gemacht haben“, sagt Riedl. ...