Kategorie: Vereine & Verbände
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Greenpeace: Blumen aus Bau- und Gartenmärkten gefährden Bienen
15.05.2014
DE

Hamburg, 10.05.2014 - Gegen den Einsatz von Pestiziden bei Zierpflanzen protestieren Greenpeace-Aktivisten heute in 38 Städten vor Filialen großer Baumarktketten wie Bauhaus, Obi und Toom. Sie bauen vor Märkten unter anderem in Berlin, Hannover und Köln mannshohe Blumen auf und versehen Pflanzen der Märkte mit Etiketten, auf denen steht: “Achtung: Pestizide gefährden Bienen!“ Passanten sind eingeladen, eine Protestpostkarte direkt in den Märkten abzugeben. Im April veröffentlichte Greenpeace eine Studie, nach der 79 Prozent der untersuchten Pflanzen aus Baumärkten und Gartencentern Rückstände von Agrargiften enthielten, die Bienen krank machen können. „Der Fund dieser Giftcocktails belegt, d...

MISEREOR verurteilt Bombardements auf Krankenhäuser im Sudan
15.05.2014
DE

Aachen, 9. Mai 2014 - Nach mehreren gezielten Bombardements der sudanesischen Regierung in Khartoum auf die beiden einzigen Krankenhäuser in den Nuba-Bergen der Region Südkordofan verurteilt MISEREOR die Aggressionen gegenüber Zivilisten auf schärfste. "Die Bombardierung von Zivilisten, zumal Schwerverletzten und Kranken, ist ein unmenschlicher Akt und ein grober Verstoß gegen die Menschenrechte", erklärte Maria Klatte, Leiterin der Afrika-Abteilung bei MISEREOR. Durch aktives Engagement der internationalen Gemeinschaft müsse die Regierung in Khartoum dazu bewogen werden, die Konventionen des humanitären Völkerrechts einzuhalten und keine Zivilisten zum Ziel militärischer Angriffe zu mach...

Linke will Kohle-Politik zu Lasten der Steuerzahler
15.05.2014
DE

Berlin, 9. Mai 2014 - Greenpeace-Aktivisten erinnern heute die Linkspartei auf ihrem Bundesparteitag an ihr eigenes Parteiprogramm. „Die Linke: 100% unglaubwürdig – Raus aus der Braunkohle“ fordern die Umweltschützer auf einem Banner vor dem Berliner Velodrom. Während die Bundeslinke in ihrem Parteiprogramm einen Kohleausstieg fordert und die Energiewende gutheißt, unterstützt sie als Koalitionspartner der SPD in Brandenburg weitere Braunkohletagebaue. „Brandenburgs Linke stehen kurz davor, Parteibeschlüsse zu verraten. Wenn die Linke weitere Tagebaue genehmigt, verliert sie jede Glaubwürdigkeit. Die Linken-Kabinettsmitglieder müssen gegen den Tagebau Welzow-Süd II stimmen“, fordert Tobias M...

Adidas: Schmutzige Textilproduktion im WM-Jahr
09.05.2014
DE

Fürth/Hamburg, 8. Mai 2014 - Adidas erwartet als Hauptsponsor der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien einen Rekordgewinn von bis zu 900 Millionen Euro, doch die Textilherstellung geht zu Lasten von Umwelt und Menschen. Denn der Sportartikelhersteller produziert noch immer mit gefährlichen Chemikalien. Dabei hat sich Adidas bereits im Jahr 2011 verpflichtet, diese Stoffe schrittweise aus der Produktion zu verbannen. Aus diesem Grund protestieren Greenpeace-Aktivisten heute bei der Adidas-Jahreshauptversammlung in Fürth und vor dem Adidas-Laden in Peking. China ist eins der Hauptproduktionsländer von Adidas. „Bei Adidas läuft im WM-Jahr alles rund – aber das Schadstoff-Problem könnte zu...

Bienenschutz durch weniger Agrargifte
09.05.2014
DE

Hamburg, 7. Mai 2014 - Das Bienensterben kann mit ökologischen Methoden in der Landwirtschaft gelöst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie von Greenpeace. Diese zeigt die Bedeutung der Bienen für die weltweite Ernährungssicherheit und stellt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur ökologischen Schädlingsbekämpfung zusammen. Das Ergebnis: Der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide – eine der Hauptursachen für das weltweite Bienensterben – ist überflüssig. „Mit ökologischen, bienenfreundlichen Anbaumethoden produzieren Landwirte gesunde Lebensmittel und schützen natürliche Ressourcen. Dies sichert dem Menschen auch in Zukunft Ernährung“, sagt Christiane Huxdo...

20 Jahre Genozid Ruanda: Die Menschen nicht alleine lassen
07.05.2014
DE

Aachen, 1. April 2014 - Zu Beginn der nationalen Trauerwoche, die Ruanda ab dem 1. April begeht, erklärt das Entwicklungshilfswerk MISEREOR, dass es auch weiterhin die Menschen in Ruanda beim Versöhnungsprozess begleiten und unterstützen wird. 20 Jahre nach dem Genozid, der am 7. April 1994 begann und bei dem über 800.000 Menschen starben, gilt Ruanda als Musterland Afrikas. Doch die heutige Stabilität hat einen hohen Preis: Oppositionelle und Regierungskritiker müssen sich starken staatlichen Regeln unterwerfen. Die Medien im Land stehen unter der Kontrolle der Regierung. "Die Prämisse der Versöhnung darf nicht dazu führen, dass kritische Stimmen der Zivilgesellschaft in ...

Brandenburgs SPD unterstützt Vertreibung
06.05.2014
DE

Schönwalde, 3. Mai 2014 - Den Stopp neuer Braunkohletagebaue in der Lausitz fordern Greenpeace-Aktivisten vor dem heutigen Landesparteitag der Brandenburger SPD in Schönwalde. Dabei erinnern die Umweltschützer die Delegierten an die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Menschen vertreiben: Das ist was wir tun“, wandelten die Aktivisten den SPD-Wahlkampfslogan ab. Vier geänderte „Das ist was wir tun“-Sprüche wurden auf einen großen roten Würfel gedruckt, den die Aktivisten vor den Eingang des Tagungszentrums getragen haben. Dort stimmen die Delegierten heute über das SPD-Programm zur Landtagswahl im September 2014 ab. Das Programm schreibt der Braunkohle weiterhin große Bedeutung z...

Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen erste Öllieferung von Gazprom aus arktischen Gewässern
06.05.2014
DE

Rotterdam, 01.05.2014 - Der Konflikt zwischen Greenpeace-Aktivisten und dem russischen Ölkonzern Gazprom um die umstrittene Ölförderung in der arktischen Petschorasee geht weiter. Gegen die erste Öllieferung des Konzerns aus der Petschorasee nach Europa demonstrieren heute rund 80 Greenpeace-Aktivisten mit ihrem Schiff „Rainbow Warrior“ in Rotterdam. Die Umweltschützer haben von Schlauchbooten aus an die Bordwand des 258 Meter langen Tankers „Mikhail Ulaynov“ mit weißer Farbe weithin sichtbar „No Arctic Oil“ (Kein arktisches Öl) geschrieben. An der Aktion zum Schutz der Arktis beteiligen sich auch einige der Aktivisten, die russische Behörden vergangenen Herbst nach Protesten für 70 Tage inh...

Bundesweiter Protest: Greenpeace Ehrenamtliche informieren über erstes Offshore-Öl aus der Arktis
06.05.2014
DE

Hamburg, 2. Mai 2014 - Anlässlich der Ankunft des ersten russischen Öls aus arktischen Offshore-Bohrungen in Rotterdam protestieren am morgigen Samstag Ehrenamtliche von Greenpeace bundesweit in 25 Städten. Mit Fotopostern vom Tanker und der Bohrplattform fordern die Aktivisten, dass Gazprom umgehend die Ölförderung an der umstrittenen Prirazlomnaya-Plattform in der russischen Petschorasee einstellt. „Die extremen klimatischen Bedingungen machen einen Ölunfall in der Arktis nicht beherrschbar“, sagt Jörg Feddern, Öl-Experte bei Greenpeace. Bürger können die Greenpeace-Forderungen vor Ort oder online unterstützen, indem sie eine Protestmail an den Chef von Gazprom Germania, Vyacheslav Krupenk...

Welzow-Süd II: Kein Plan für die Zukunft
29.04.2014
DE

Cottbus, 28.4.2014 - Mit einem Banner „Kein Plan für die Zukunft – Nein zum Tagebau Welzow-Süd II“ demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Cottbus vor der Sitzung des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg. Dieser gibt heute seine Stellungnahme zum Braunkohlenplan Welzow-Süd II ab. Greenpeace fordert die 24 Mitglieder des Braunkohlenausschusses auf, den geplanten Tagebau abzulehnen. „SPD und Linke in Brandenburg tun alles, um dem Kohlekonzern Vattenfall das Geschäft bis in die 2030er Jahre zu sichern. Bis dahin aber werden die Erneuerbaren Energien den Kohlestrom längst ersetzt haben. Die Landesregierung muss sich endlich trauen, einen sozialverträglichen Strukturwandel einzuleit...

MISEREOR verstärkt Syrien-Hilfe
29.04.2014
DE

Aachen, 28. April 2014 - MISEREOR verstärkt seine Hilfe für syrische Flüchtlinge. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt das Aachener Hilfswerk Partnerorganisationen in Syrien, Libanon und Jordanien für diesen Zweck weitere 735.000 Euro zur Verfügung. Das Geld soll es Menschen, die von Krieg, Vertreibung und Flucht betroffenen sind, ermöglichen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und Zugang zu sozialen Grunddiensten, insbesondere im Bereich Bildung und Gesundheit, zu erhalten. Nach neuesten Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) befinden sich neun Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Syri...

EU wird nur mit Erneuerbaren Energien unabhängig
29.04.2014
DE

Berlin, 25.4.2014 - Für Energieunabhängigkeit durch den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien demonstrieren heute Greenpeace-Aktivisten vor dem Kanzleramt zum Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem polnischen Staatspräsidenten Donald Tusk in Berlin. Merkel und Tusk sprechen über Energiesicherheit angesichts der aktuellen Entwicklung in der Ukraine. Tusk hat eine Europäische Energieunion angeregt, die auf fossile Energien und Fördertechnologien wie Fracking setzt. Vor diesem Weg warnen die Umweltaktivisten mit einer Erdkugel von fünf Metern Durchmesser und fordern mit einem Protestplakat: „Energieunabhängigkeit durch Erneuerbare!“ „Die EU kann sich langfristig nur mit E...

Effektiver Helfer in der Not: der enercity-Härtefonds e.V.
29.04.2014
DE

Der vor drei Jahren gegründete enercity-Härtefonds e.V. erbrachte durchweg sehr positive Erfahrungen. Seit Gründung im April 2011 war eine steigende Tendenz bei den Anträgen zu verzeichnen, die sich nun auf Vorjahresniveau stabilisiert hat. Wie im letzten Jahr kann dies auf die steigende allgemeine Bekanntheit und den durchgängigen Informationsstand bei den beteiligten Institutionen zurückgeführt werden. In den letzten drei Jahren wurden rund 150 Anträge zur Übernahme von Rückständen für Energielieferungen für Kunden gestellt und in vollem Umfang genehmigt. enercity stellt dem Verein 150.000 Euro jährlich für die finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Diese Mittel wurden in den le...

Trauriger Halbjahresrückblick der ADAC Luftretter
28.04.2014
DE

Suben/ Passau. Der 28. März 2014 ging selbst der hartgesottenen Crew von Christophorus Europa 3 tief unter die Haut. An diesem Freitag wurden die Retter zu einem Verkehrsunfall nach Schwand im oberösterreichischen Innkreis alarmiert. Weil ein Lkw-Lenker beim Blick aufs Handy ein Stoppschild übersah, steuerte er den Sattelzug in einen vollbesetzten Schulbus. 18 Schüler erlitten zum Teil schwerste Verletzungen. Erbittert kämpfte das Team von Christophorus Europa 3 um das Leben eines zwölfjährigen Mädchens und flog die Schülerin auf schnellstem Weg ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg. "Es war einer der bisher tragischsten Einsätze in den knapp elf Jahren von Christophorus Europa 3", blickt ADAC...

Greenpeace startet mit Aktionsschiff „Beluga II“ Protestfahrt gegen alternde Atomanlagen in Europa
26.04.2014
DE

Hamburg, 25.4.2014 - Eine Schiffstour gegen überalterte europäische Atomkraftwerke startet Greenpeace am morgigen Samstag am französischen AKW Fessenheim. Am 28. Jahrestag des Super-GAU in Tschernobyl protestieren Aktivisten an Bord der „Beluga II“ vor Frankreichs Uralt-AKW. „Die Erinnerung an Tschernobyl führt uns die Katastrophe vor Augen, die ein schwerer Atomunfall verursacht“, so Susanne Neubronner, Atomexpertin von Greenpeace. „Das Risiko wächst mit dem Alter der Atomanlagen. Europa muss die Erneuerbaren Energien rasch ausbauen, um sich sicher und unabhängig mit Energie versorgen zu können.“ Acht Wochen lang wird die „Beluga II“ auf Rhein und Mosel in die Regionen alter AKW in Deuts...