Kategorie: Energie
Schlagzeilen | Abonnieren: RSS - Bookmark
ABB stellt weltweit leistungsstärkstes HGÜ-Kabelsystem vor
22.08.2014
DE

Mit der erfolgreichen Entwicklung und Prüfung eines neuen HGÜ- (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung-) Kabelsystems hat ABB jetzt einen weiteren großen Schritt in der Kabeltechnologie erzielt. Die Stromkabel mit Kunststoff-Isolierung sind ölfrei und haben eine Spannung von 525 Kilovolt (kV). Das höchste Spannungsniveau, das bei dieser Technologie derzeit in kommerziellen Anwendungen zum Einsatz kommt, liegt bei 320 kV - somit wurde eine Steigerung um 64 Prozent erreicht. Diese Innovation von ABB macht es möglich, die Übertragungskapazität im Kabel (bisher rund 1.000 Megawatt) mehr als zu verdoppeln, die technisch sinnvolle Übertragungsdistanz bei diesen großen Strommengen von bisher unte...

Kohleschlamm stoppen – unsere Spree retten!
20.08.2014
DE

Berlin, 19.8.2014 - Mit einem 10 mal 9,5 Meter großen Banner an der Fassade und rostrotem Schlamm im Eingang des Roten Rathauses protestieren Greenpeace-Aktivisten gegen die fortschreitende Verockerung der Spree. Die 35 Umweltschützer fordern den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf, sich aktiv gegen den gewässerschädigenden Abbau von Braunkohle in Brandenburg einzusetzen. Berlin hat eine in der Landesverfassung festgesetzte Pflicht, die natürlichen Lebensgrundlagen der Bürger - wie die Wasserqualität - zu schützen. Der Neuaufschluss des Tagebaus Welzow-Süd II in der Lausitz würde diese jedoch gefährden. „Herr Wowereit muss jetzt den umweltschädlichen Braunkohletagebau...

Braunkohleprotest geht auf die Straße
09.08.2014
DE

Berlin, 8.8.2014 - Mit einer Menschenkette und einem Demonstrationszug vom Lausitzer Platz bis zur Warschauer Straße protestieren Umweltschützer von Greenpeace, den Naturfreunden Deutschlands, BUND, Campact, Anti-Atom Berlin, dem Berliner Energietisch und anderen Organisationen heute ab 16 Uhr gegen klimaschädliche Energiegewinnung aus Braunkohle. Die Kohlegegner wollen gemeinsam ein Zeichen setzen gegen die Energiepolitik der Bundesregierung. „Kanzlerin Merkel sieht weiter tatenlos zu, wie deutsche Kohlekraftwerke klimaschädliches CO2 ausstoßen und in der Lausitz sogar zusätzliche Braunkohletagebaue beschlossen werden“, sagt Susanne Neubronner, Energieexpertin von Greenpeace. „Ganze Landstr...

Partner planen gemeinsame Entwicklung eines Windparks bei Bergen
12.07.2014
DE

Eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung eines Windparks nordöstlich von Bergen im Stadtgebiet von Bergen, Landkreis Celle, haben am Mittwoch, dem 9. Juli 2014, Vertreter der Wirtschaftsbetriebe Bergen GmbH, der Stadtwerke Hannover AG (enercity), der REON AG und der Grundstückseigentümerschaft unterzeichnet. Die Idee zur Entstehung eines Windparks entstand im Frühjahr 2013 durch systematische Flächenanalysen der Firmen REON und enercity. Thomas von Glahn, Projektleiter bei REON, führte die Landeigentümer zusammen, die nun durch Vermittlung der Stadt Bergen in einer Arbeitsgruppe gemeinsam dieses für diese Region so bedeutsame Projekt in die Realität umsetzen wollen. ...

enercity verstärkt Engagement im Baltikum
28.05.2014
DE

Vertreter der Danpower GmbH, Potsdam, und Geco Investitios, Kaunas/Litauen, haben am Montagabend, 26.05.2014, in Hannover eine Joint-Venture-Vereinbarung zur Gründung der Danpower Baltic UAB unterschrieben. Begleitet wurde die litauische Delegation von Kaunas Bürgermeister Andrius Kupcinskas. Die Danpower Baltic UAB bemüht sich, perspektivisch die gesamte Grundlast in der Wärmeversorgung durch den Bau von Biomasseheizkraftwerken in der zweitgrößten Stadt Litauens sicherzustellen. Mit Unterzeichnung der Absichtserklärung hat die Danpower GmbH, Führungsgesellschaft der Danpower Unternehmensgruppe, ein Beteiligungsunternehmen der Stadtwerke Hannover AG (enercity), ihr zweites ...

Greenpeace: Atomkonzerne machten Milliardengewinne mit Rückstellungen
18.05.2014
DE

Hamburg, 13. Mai 2014 - Mit den Atomrückstellungen in Höhe von rund 36 Milliarden Euro erwirtschafteten die Atomkonzerne RWE und Co. vermutlich Gewinne von rund 68 Milliarden Euro. Dies geht aus einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace aus dem Jahr 2010 hervor. RWE, Eon, Vattenfall und EnBW nutzten einen erheblichen Wettbewerbsvorteil der derzeitigen Rückstellungspraxis. Die Konzerne konnten das Geld für Investitionen nutzen, ohne dafür Zinsen und Steuern zu zahlen. „Es ist aberwitzig, dass die Energieriesen jetzt alle Verantwortung für ihre atomaren Hinterlassenschaften abgeben wollen, nachdem sie dicke Gewinne gemacht haben“, sagt Riedl. ...